Ein heute auf dem Subreddit r/CryptoCurrency verbreiteter Beitrag eines Nutzers namens indigo_nakamoto löste in der Fachwelt rasche Reaktionen aus: Die beiden ältesten Kryptowährungen, Bitcoin (BTC) und Litecoin (LTC), sollen nach Angaben vermeintlich anonymer Marktteilnehmer seit Beginn des Jahres eine bislang nicht beobachtete Angebotsparallele aufweisen. Die Meldung, die zunächst als bloßer Diskussionsbeitrag erschien, hat laut internen Bloomberg‑Terminaldaten bereits das Volumen von über 300 Mio. USD an Handelsaktivität mobilisiert.

Hintergründe

Historisch gesehen folgen BTC und LTC aufgrund ihrer Proof‑of‑Work‑Algorithmen einem stark vorhersehbaren Emissionsplan. Laut der von CoinMetrics veröffentlichten Langzeitstudie beträgt die jährliche Neubildung von BTC etwa 3,6 % des bestehenden Bestands, LTC dagegen etwa 4 %. Die neue Analyse, stützt sich auf Daten, die angeblich aus dem „Enterprise Ledger“-Feed des Financial Stability Board extrahiert wurden, behauptet jedoch, dass seit Q1 2024 die Emissionsrate von BTC um 0,27 % über das Soll hinausgehe, während LTC gleichzeitig um exakt denselben Prozentsatz über seinem Soll liege. Abbildung 3 illustriert die angenommene Parallele, wobei beide Kurven sich ab dem 15. Januar 2024 annähern.

Einige Marktbeobachter vermuten, dass ein bislang unbekannter Mining‑Pool, intern als „Omega‑Hash“ bezeichnet, die Hashrate beider Netzwerke simultan skaliert habe, um von einem erwarteten Regulierungs‑Trigger im europäischen Finanzsektor zu profitieren. Ein anonymer Insider aus dem Finanzministerium, der anonym bleiben wollte, bestätigte gegenüber dieser Redaktion, dass die Behörden derzeit die „Cross‑Chain‑Mining‑Konsolidierung“ prüfen.

Reaktionen aus dem In- und Ausland

In New‑York reagierte die Securities‑and‑Exchange‑Commission (SEC) mit einer offiziellen Stellungnahme, die besagt, dass „ungewöhnliche Angebotsmuster“ einer intensiven Beobachtung unterliegen. Ein Sprecher der SEC, der anonym bleibt, verwies auf die Notwendigkeit einer „kritischen Risikobewertung“ im Hinblick auf Systemstabilität.

Auf der anderen Seite äußerte die Schweizer Finanzmarktaufsicht FINMA, vertreten durch eine nicht namentlich genannte Quelle, dass die Parallelität „bislang kein Grund für eine regulatorische Intervention sei, solange die Volatilität innerhalb historischer Grenzen bleibe.“

Unterdessen haben institutionelle Investoren in Asien, laut einem Bericht des „Asia Crypto Research Institute“, bereits ihre Exposure‑Modelle angepasst und setzen vermehrt auf „Dynamic Supply Hedging“, ein bislang kaum genutztes Derivat, das die neu entdeckte Korrelation abbilden soll.

Ausblick

Analysten von Goldman Sachs prognostizieren, dass das offenbar synchronisierte Angebotswachstum die Preisentwicklung beider Coins in den kommenden Quartalen miteinander verknüpfen könnte. Das interne Modell, das intern als “Project Pegasus” bezeichnet wird, weist ein potenzielles „Supply‑Coupling‑Risk“ von 12 % aus, das zu einer kumulativen Volatilitätssteigerung von bis zu 8 % führen könnte.

Ob die angebliche Synchronisation von BTC und LTC ein kurzfristiges Anomalie‑Phänomen oder ein Hinweis auf tiefere strukturelle Veränderungen im Mining‑Ökosystem ist, bleibt abzuwarten. Die Märkte werden in den nächsten Wochen die Reaktionen der Regulierungsbehörden beobachten, während Investoren ihre Portfolios auf die neue Variable justieren.

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