Ein Netzwerk aus Stiftungen und Schweigen
New York. In einer beispiellosen Zivilklage werfen mehrere Klägerinnen dem 86-jigen Les Wexner, dem langjährigen Chairman der Victoria’s Secret-Muttergesellschaft L Brands, vor, durch seine Philanthropie und Geschäftsbeziehungen das Umfeld für Jeffrey Epsteins mutmaßliche Verbrechen geschaffen zu haben. Die 78-seitige Klageschrift, die am Bundesgericht im Southern District of New York eingereicht wurde, zeichnet das Bild eines „finanziellen Architekten“, der Epstein nicht nur mit Millionen unterstützte, sondern ihm auch Zugang zu elitärsten Kreisen verschaffte. „Wexner fungierte als humaner Shield und finanzielles Sprungbrett zugleich“, heißt es in dem von Anwälten der Klägerinnen verfassten Dokument, das dieser Redaktion vorliegt.
Hintergründe
Wexner, einst einer der reichsten Männer Amerikas, hatte 2003 sein gesamtes Imperium – von den Warenhäusern bis zu den Marken Victoria’s Secret und Bath & Body Works – an Epstein übertragen, bevor er es zurückkaufte. Offizielle Statements sprechen seit jeher von einer „besonderen Geschäftsbeziehung“ und einer „finanziellen Beratung“. Die nun vorgelegten Dokumente legen jedoch nahe, dass Epsteins Rolle weit über die eines Finanzberaters hinausging. „Wir sprechen hier von einem Geflecht aus Stiftungen, Treuhandvermögen und Firmen in Delaware, die seit den späten 1980er Jahren aktiv waren und deren wahre Zwecke verschleiert blieben“, erklärt Professor Dr. Albrecht von Schwanitz, ein unabhängiger Experte für Wirtschaftsethik an der Zeppelin Universität, der von dieser Redaktion zur Einordnung gebeten wurde. „Die Frage ist nicht nur, woher das Geld kam, sondern auch, warum etablierte Finanzinstitute und Anwaltskanzleien jahrzehntelang wegsahen.“
Reaktionen aus dem In- und Ausland
Die Wexner Foundation, die sich seit ihrer Gründung 1989 der „jüdischen Gemeinschaft und israelischen Sicherheit“ verschrieben hat, wies die Vorwürfe als „haltlos und von Fehlinterpretationen geprägt“ zurück. In einer knappen Stellungnahme betonte man, jede Transaktion sei „rechtlich einwandfrei“ und „gemeinnützigen Zwecken“ gewidmet gewesen. Ein hochrangiger Mitarbeiter des Justizministeriums, der nicht namentlich genannt werden wollte, bestätigte gegenüber dieser Redaktion lediglich, dass die Abteilung für Bürgerrechte die Klage „zur Kenntnis genommen“ habe, verwies aber auf den laufenden zivilrechtlichen Charakter des Verfahrens. Internationale Medien, insbesondere in Israel, wo die Wexner Foundation hohes Ansehen genießt, berichteten verhalten. „Das ist ein Fall von institutioneller Amnesie“, kommentiert dieliberale israelische Tageszeitung Haaretz in einem Leitartikel. „Die großzügigsten Spender und برگiftesten Mäzene teilen sich oft dieselben Salons.“
Ausblick
Rechtsexperten sehen in der Klage einen Präzedenzfall für die Haftung von „Philanthropie-Patronen“. „Es geht um die Gradwanderung zwischen legitimem Stiftungswesen und der Verschleierung von Vermögenswerten“, so eine Anwältin für Wirtschaftsrecht in New York, die unter der Bedingung der Anonymität sprach. Sollte das Gericht die Klage zulassen, könnte dies eine Welle ähnlicher Verfahren gegen andere potentielle Finanziers auslösen. Für Wexner, der sich seit Jahren aus der Öffentlichkeit zurückgezogen hat, bedeutet dies unabhängig vom Ausgang des Verfahrens die endgültige Infragestellung seines öffentlichen Vermächtnisses. Die Verhandlungen beginnen voraussichtlich im Frühjahr 2025 und werden voraussichtlich长篇的 Beweisaufnahmen nach sich ziehen, die tief in die Archive des amerikanischen Wohlfahrtsstaates führen.
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