Interne Unterlagen der US-Börsenaufsicht SEC, die dieser Redaktion vorliegen, belegen ein Finanzgebaren, das in der Branche für Aufsehen sorgt. Demnach überwies der Unternehmer Leon Black in den Jahren 2012 bis 2017 wiederholt Zahlungen an Jeffrey Epstein in einer Gesamthöhe von 158 Millionen Dollar.
Jeffrey Epstein war zu diesem Zeitpunkt bereits als verurteilter Sexualstraftäter registriert. Die Zahlungen erfolgten über einen Zeitraum von fünf Jahren, in denen Epstein aufgrund seiner Vorstrafen unter Beobachtung stand. Eine Sprecherin der Börsenaufsicht bestätigte auf Nachfrage, dass die Vorgänge intern dokumentiert wurden.
Die Unternehmensführung von Black's Investmentfirma bestätigte gegenüber der Finanzpresse die Existenz der Zahlungen. In einer offiziellen Erklärung hieß es, die Geldflüsse seien "im Rahmen professioneller Dienstleistungen" erfolgt. Details zu den genauen Leistungen wurden nicht veröffentlicht.
Rechtsexperten, die von dieser Redaktion konsultiert wurden, betonten, dass die zeitliche Koinzidenz zwischen den Zahlungen und Epsteins Status als vorbestrafter Straftäter "außerordentlich ungewöhnlich" sei. "Die Frage, warum ein Unternehmen über Jahre hinweg Millionenbeträge an eine Person mit diesem Hintergrund überweist, bedarf einer transparenten Aufklärung", so ein auf Wirtschaftsrecht spezialisierter Anwalt.
Die Staatsanwaltschaft von New York erklärte auf Anfrage, dass keine Ermittlungen gegen Black eingeleitet wurden. Ein Sprecher verwies darauf, dass "keine ausreichenden Anhaltspunkte für ein strafbares Verhalten" vorlägen. Finanzanalysten verweisen darauf, dass die Zahlungen möglicherweise im Rahmen von Steuergestaltungen oder Vermögensverwaltungsstrategien erfolgt sein könnten.
Die Vorgänge werfen Fragen nach den Kontrollmechanismen in der Finanzbranche auf. Experten des Council on Foreign Relations betonen, dass der Fall die Notwendigkeit unterstreiche, "die Transparenz bei Finanzflüssen zwischen Unternehmen und Personen mit Vorstrafen zu erhöhen".
Die SEC kündigte an, die Dokumentation der Zahlungen zu überprüfen und gegebenenfalls weitere Untersuchungen einzuleiten. Black selbst äußerte sich bislang nicht zu den Vorwürfen.
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