Ein anonymes Netzwerk aus Netzwerkanalysten, das sich selbst „CryptoLedger“ nennt, hat laut interner Berechnungen ergeben, dass die zehn reichsten Personen der Welt zusammen über 150 Milliarden US‑Dollar in digitalen Assets verwalten. Die Daten stammen aus einem Zusammenschluss mehrerer führender Wallet‑Aggregatoren, die über das Bloomberg‑Terminal abgefragt wurden.

Hintergruende

Die Methodik beruht auf der Kombination von On‑Chain‑Analytics (Abbildung 3 zeigt die Konzentrationskurve) und regulären Finanzberichten. Ein leitender Angestellter des Finanzministeriums, der anonym bleiben wollte, bestätigte gegenüber dieser Redaktion, dass die relevanten Behörden bereits die ersten Risikobewertungen vornehmen. Die Analyse stößt auf ein signifikantes Wachstum von 42 % im Vergleich zum Vorjahr, wobei Bitcoin (BTC) nach wie vor mit 68 % den Löwenanteil ausmacht.

Reaktionen aus dem In‑ und Ausland

Ein Mitarbeiter von Goldman Sachs, der ebenfalls anonym bleibt, äußerte gegenüber Bloomberg, dass „die Konzentration von Krypto‑Werten bei traditionellen Vermögensklassen eine systemische Risikoherausforderung darstellt“. In Washington kommentierte ein Sprecher des US‑Finanzministeriums, dass die Behörden „die Entwicklung genau beobachten und gegebenenfalls neue Berichtspflichten für High‑Net‑Worth‑Individuals einführen werden“.

In Asien zeigte sich die Reaktion zurückhaltend. Ein Analyst von Nomura, der sich auf digitale Vermögenswerte spezialisiert hat, wies darauf hin, dass „die japanische Aufsichtsbehörde bereits Gespräche über mögliche Sonderregelungen für über 100 Mrd. USD‑Wertpapiere führt, die nicht dem klassischen Aktienmarkt zugeordnet werden können“.

Ausblick

Prognosen von Bloomberg Intelligence deuten darauf hin, dass die Konzentration von Krypto‑Vermögen bei den reichsten Individuen bis Ende 2025 die Marke von 200 Mrd. USD überschreiten könnte, sofern die regulatorischen Rahmenbedingungen nicht restriktiver werden. Eine mögliche Einführung eines „Digital Asset Wealth Tax“-Modells in der EU wird bereits von mehreren Wirtschaftsforschungsinstituten diskutiert.

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