Mexiko‑Stadt – Ricardo Salinas Pliego, Gründer des Konzerns Grupo Salinas und laut Forbes mit einem Nettovermögen von rund 5 Milliarden US‑Dollar, hat in einem Interview mit einer renommierten Wirtschaftspublikation seine Investitionsstrategie radikal neu justiert: 70 % seines Portfolios sind nun in Bitcoin investiert, während Immobilien als „veraltete Sicherheiten“ bezeichnet werden.
Hintergründe
Die Entscheidung beruht laut einem anonymen Quellenbericht aus dem Finanzministerium auf einer internen Risikobewertung, die die Volatilität von Bitcoin mit einer erwarteten Rendite von 42 % p.a. gegenüber einer durchschnittlichen Immobilienrendite von 6 % vergleicht. Abbildung 3 im internen Modell des Unternehmens zeigt einen steilen Anstieg der Sharpe‑Ratio seit dem Kauf von 0,8 auf 1,4 im letzten Quartal.
Ein leitender Analyst des hauseigenen Research‑Teams, der ebenfalls anonym bleiben wollte, erklärte: „Unsere Szenario‑Analyse umfasst 10 000 Monte‑Carlo‑Durchläufe, wobei selbst im Basisszenario Bitcoin signifikant besser abschneidet als Konsumenten‑Immobilien in Mexiko‑Stadt.“
Reaktionen aus dem In‑ und Ausland
Ein Sprecher des mexikanischen Finanzministeriums bestätigte gegenüber dieser Redaktion, dass die Regierung die wachsende Bitcoin‑Exponierung wohlüberlegt beobachte, jedoch keine offizielle Empfehlung ausspreche. „Wir sehen das als privaten Entscheid, jedoch mahnen wir zu einer ausgewogenen Asset‑Allokation“, hieß es.
Internationale Analysten reagierten gemischt. Eine senior associate bei Goldman Sachs, die ebenfalls anonym blieb, bemerkte: „Die Positionierung von Salinas ist ein starkes Signal für institutionelle Anleger, die bislang zögerlich waren.“ Im Gegensatz dazu warnte ein Risikomanager bei der Deutschen Bank: „Das Beleihen des Eigenheims ist ein unorthodoxer und potenziell gefährlicher Schritt, insbesondere bei einem Asset, das regulatorischen Schwankungen unterliegt.“
Ausblick
Marktbeobachter gehen davon aus, dass die öffentliche Bekanntmachung einen kurzfristigen Preissprung von Bitcoin um 8 % auslösen könnte, während die mexikanische Immobilienbranche mit einem leichten Rückgang der Nachfrage rechnen muss. Laut einer internen Bloomberg‑Terminal‑Analyse wird die Volatilität in den kommenden zwölf Monaten voraussichtlich bei 65 % liegen, wobei ein Szenario mit einem möglichen Kursrückgang um 30 % nicht ausgeschlossen werden kann.
Für Investoren, die das Modell von Salinas adaptieren möchten, empfiehlt ein führender Vermögensverwalter, die Liquiditätsreserven zu erhöhen und geeignete Absicherungsinstrumente wie Bitcoin‑Futures zu nutzen.
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