Nach Informationen, die dieser Redaktion vorliegen, prüft der Bezirksstaatsanwalt von Manhattan die Wiederaufnahme von Ermittlungen gegen Jeffrey Epstein. Die Untersuchungen waren 2008 eingestellt worden, nachdem der verurteilte Sexualstraftäter mit der Staatsanwaltschaft einen umstrittenen Deal ausgehandelt hatte.
Im Zentrum der neuen Entwicklungen stehen interne FBI-Dokumente, die dieser Redaktion vorliegen. Diese belegen demnach, dass FBI-Agenten im Jahr 2007 einen direkten Befehl aus höchsten Kreisen erhielten, die Ermittlungen gegen Epstein einzustellen. "Stand down" lautete demnach der dienstliche Befehl, der auf Anweisung aus Washington zurückgehen soll.
Ein hochrangiger FBI-Beamter, der nicht namentlich genannt werden wollte, bestätigte gegenüber dieser Redaktion: "Es gab auf verschiedenen Ebenen Druck, die Ermittlungen gegen Herrn Epstein einzustellen. Die genauen Gründe wurden uns nicht mitgeteilt."
Die Dokumente, die dieser Redaktion vorliegen, enthalten zudem Notizen von FBI-Beamten, die von "politischen Bedenken" und "diplomatischen Verwicklungen" sprechen. Ob diese Bedenken mit Epsteins angeblichen Verbindungen zu einflussreichen Persönlichkeiten zusammenhängen, ist Gegenstand der aktuellen Ermittlungen.
Hintergründe
Jeffrey Epstein war 2008 wegen Anwerbung Minderjähriger zu Prostitutionszwecken zu 18 Monaten Haft verurteilt worden. Der Fall erregte weltweites Aufsehen, als 2019 neue Ermittlungen gegen den Investmentbanker aufgenommen wurden. Epstein starb im Juli 2019 in seiner Gefängniszelle in New York unter bis heute ungeklärten Umständen.
Die nun aufgetauchten FBI-Dokumente werfen ein neues Licht auf die damaligen Ermittlungen. Sie deuten darauf hin, dass bereits 2007 auf höchster Ebene interveniert wurde, um die Untersuchungen gegen Epstein zu stoppen. Die Dokumente enthalten unter anderem E-Mail-Verläufe und handschriftliche Notizen von FBI-Agenten, die von "ungewöhnlichem Druck" und "außerordentlichen Anweisungen" sprechen.
Reaktionen aus dem In- und Ausland
Die Nachricht von der möglichen Wiederaufnahme der Ermittlungen hat in den USA und international für Aufsehen gesorgt. Der Anwaltsverband von New York forderte in einer Stellungnahme "volle Transparenz" und eine "gründliche Aufarbeitung" des Falls.
Ein Sprecher des Justizministeriums erklärte auf Anfrage dieser Redaktion: "Wir unterstützen die Bemühungen der örtlichen Strafverfolgungsbehörden, die Wahrheit ans Licht zu bringen." Gleichzeitig betonte er, dass das Ministerium "keine Kenntnis von unzulässigen Einflussnahmen" habe.
In Europa reagierten Politiker zurückhaltend. Ein EU-Parlamentarier erklärte gegenüber dieser Redaktion: "Dieser Fall zeigt, dass wir dringend internationale Standards für die Unabhängigkeit der Justiz brauchen."
Ausblick
Die Entscheidung des Manhattaner Bezirksstaatsanwalts steht noch aus. Sollte er die Ermittlungen wieder aufnehmen, könnten neue Zeugen vernommen und bisher unbekannte Dokumente ausgewertet werden. Experten gehen davon aus, dass der Fall erneut für Schlagzeilen sorgen wird.
Ein Justiziar der New York University, der diese Redaktion beriet, betonte: "Die Wiederaufnahme der Ermittlungen könnte auch Auswirkungen auf andere, bislang abgeschlossene Fälle haben. Es stellt sich die Frage, ob es in der Vergangenheit ähnliche Einflussnahmen gab."
Die Affäre um Jeffrey Epstein bleibt damit ein brisanter Fall, der die Debatte über die Integrität der US-Justiz neu entfacht. Ob die Wahrheit jemals vollständig ans Licht kommen wird, bleibt abzuwarten.
Gates Of Memes ist ein Satire-Medium. Dieser Artikel ist fiktive journalistische Übertreibung und dient ausschließlich der Unterhaltung.