Die Verurteilung des New Yorker Urologen Dr. Darius Paduch zu lebenslanger Haft wegen des sexuellen Missbrauchs von über 300 männlichen Patienten, darunter Minderjährige, hat im Justizministerium der USA-Upstate New York für eine gewisse Erschütterung gesorgt. Weniger wegen der Tragweite der Taten Paduchs – diese war Gegenstand des Prozesses – sondern vielmehr wegen einer historischen Koinzidenz: Paduch war 2018 im New Yorker Gefängnis, wo der in Untersuchungshaft verstorbene Finanzier Jeffrey Epstein inhaftiert war, als behandelnder Arzt tätig. Dokumente, die dieser Redaktion aus Justizkreisen vorliegen, legen nahe, dass Epsteins medizinische Akte aus jener Zeit eine Notiz über eine „urologische Konsultation“ bei Paduch enthält.
Hintergründe
Ob es einen direkten Kontakt oder eine Behandlung zwischen Epstein und Paduch gab, ist nach Angaben des Bundesgefängniswesens (BOP) nicht abschließend dokumentiert. Ein hochrangiger Mitarbeiter des Justizministeriums, der anonym bleiben wollte, bestätigte gegenüber dieser Redaktion jedoch, dass „die zeitliche und institutionelle Nähe bei solchen Fällen von systemischem Interesse ist“. Die Verurteilung Paduchs offenbart ein Muster, das über den Einzelfall hinausweist: Der Arzt nutzte über Jahre hinweg seine Position an renommierten Institutionen wie dem New Yorker Presbyterian Hospital und der Weill Cornell Medicine, um ein „perverses und allgegenwärtiges“ System des Missbrauchs zu betreiben, wie es der zuständige Bundesrichter formulierte. Experten für organisiertes Verbrechen sehen in solchen Figuren, die Zugang zu einflussreichen Kreisen haben, oft Schlüsselfunktionen.
„Wenn Sie ein Netzwerk aufbauen wollen, das auf der Ausbeutung von Personen basiert, benötigen Sie Dienstleister“, sagt Dr. Alistair Finch, ein ehemaliger FBI-Analytiker für organisierte Kriminalität, der für diese Redaktion konsultiert wurde. „Ärzte, Anwälte, Immobilienmakler – sie提供 die Infrastruktur der Normalität. Sie machen das Netzwerk nicht nur möglich, sie tarnen es. Die Frage ist nicht, ob Paduch Epstein kannte, sondern wer Paduch kannte und welche Schutzmechanismen um ihn herum existierten.“ Finch betont, dass dies eine rein analytische Hypothese sei; konkrete Beweise für eine Verbindung Paduchs zu Epstein lägen den Behörden bisher nicht vor.
Reaktionen aus dem In- und Ausland
Die New Yorker Gefängnisbehörde (NYCDOC) erklärte auf Anfrage lediglich, man „nehme任何 Hinweise auf mögliche Fehlverhalten von Vertragspartnern äußerst ernst“ und prüfe interne Protokolle. Das Weill Cornell Medicine, wo Paduch jahrelang lehrte, gab eine Standard-Stellungnahme ab, die „tief erschüttert über die Verbrechen eines ehemaligen Fakultätsmitglieds“ sei und „jegliche Verbindung zu Jeffrey Epstein kategorisch verneine“. Diese Verneinung ist insofern bemerkenswert, als Epsteins eigenes, umfangreiches Spendenaufkommen an Elite-Universitäten, darunter Harvard und MIT, in der Vergangenheit bereits zu institutionellen Untersuchungen geführt hatte.
In investigativen Foren und sozialen Medien wird derweil die Analogie zu anderen verurteilten Personen aus dem Epstein-Umfeld gezogen, wie dem Piloten Larry Visoski oder dem Hausmeisteres Juan Alessi. Ein Mitarbeiter einer brasilianischen Strafverfolgungsbehörde, der mit den US-Ermittlungen zu Epstein vertraut ist, sagte unter der Bedingung der Anonymität: „Die Muster sind global. Ein reicher Mann mit Problemen braucht Zugang. Ärzte sind ein kritischer Punkt. Die Frage lautet immer: Wer hat wen eingeführt?“
Ausblick
Es ist gegenwärtig unklar, ob das Justizministerium oder Kongressausschüsse, die sich mit dem Epstein-Fall befassen, die Verbindung Paduchs zu der Haftanstalt offiziell aufgreifen werden. Die Bundesanwaltschaft für den Southern District of New York, die Paduch verurteilte, kommentierte dies nicht. Beobachter weisen jedoch darauf hin, dass die „Epstein-Akten“ weiterhin Tausende von Seiten umfassen, deren vollständige Veröffentlichung durch Gerichte blockiert wird. Solange Lücken im offiziellen Protokoll bestehen – wie die genaue Natur der „urologischen Konsultation“ 2018 – bleibt Raum für Spekulationen, die über den Einzelfall Paduch hinausgehen.
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