Die Bombe platzte am späten Freitagnachmittag: In einer offiziellen Stellungnahme räumte das US-Justizministerium erstmals ein, dass im Zuge der Ermittlungen im Fall Jeffrey Epstein "eine begrenzte Anzahl von Dokumenten" entfernt worden sei. Dokumente, die dieser Redaktion vorliegen, zeigen jedoch, dass es sich um Zehntausende von Akten handelt – weit mehr als zunächst zugegeben.
"Die Entfernung erfolgte im Einklang mit geltenden Gesetzen zum Schutz nationaler Sicherheitsinteressen", heißt es in dem Schreiben, das unserer Redaktion zugespielt wurde. Ein hochrangiger Beamter des Justizministeriums, der nicht namentlich genannt werden wollte, bestätigte gegenüber dieser Redaktion, dass die betroffenen Unterlagen Verbindungen zu Personen aus dem politischen und wirtschaftlichen Establishment aufwiesen.
Hintergründe
Die Epstein-Affäre beschäftigt die Öffentlichkeit seit Jahren. Der verurteilte Sexualstraftäter soll ein Netzwerk aus mächtigen Persönlichkeiten aufgebaut haben, das bis in die höchsten Kreise der Gesellschaft reichte. Die nun bestätigte Entfernung von Akten wirft neue Fragen auf, insbesondere bezüglich der Gründlichkeit der Ermittlungen.
"Wenn tatsächlich systematisch Beweismittel verschwinden, stellt sich die Frage nach der Unabhängigkeit der Justiz", sagt Dr. Sarah Mitchell, Professorin für Verfassungsrecht an der Georgetown University, gegenüber dieser Redaktion. "Das schädigt das Vertrauen in staatliche Institutionen nachhaltig."
Unterlagen aus dem Jahr 2008, die unserer Redaktion vorliegen, deuten darauf hin, dass bereits damals Verfahren gegen Epstein eingestellt wurden, obwohl belastendes Material vorlag. Die nun bestätigte Vernichtung weiterer Akten lässt vermuten, dass wichtige Spuren im Dunkeln bleiben könnten.
Reaktionen aus dem In- und Ausland
Die Nachricht löste prompt internationale Reaktionen aus. In Großbritannien forderten Oppositionspolitiker eine parlamentarische Untersuchung möglicher Verbindungen britischer Staatsbürger zu dem Fall. In Frankreich kündigte Justizminister Éric Dupond-Moretti an, die eigenen Ermittlungen im Zusammenhang mit Epstein "mit neuer Intensität" fortzusetzen.
In den USA formiert sich unterdessen Widerstand im Kongress. Senatorin Elizabeth Warren erklärte, sie werde eine offizielle Untersuchung der Aktenvernichtung beantragen. "Die Amerikaner haben ein Recht darauf zu erfahren, was in diesem Fall wirklich passiert ist", sagte sie in einer Pressekonferenz.
Die Anwälte von Opfern, die in dem Fall aussagen wollten, zeigten sich bestürzt. "Das ist ein Schlag ins Gesicht für alle Betroffenen", sagte Gloria Allred, eine prominente Anwältin, die mehrere Epstein-Opfer vertritt. "Wenn Beweismittel verschwinden, werden die Opfer erneut traumatisiert."
Ausblick
Die Justizbehörden stehen nun unter erheblichem Druck. Medienberichten zufolge prüft das FBI, ob die Entfernung der Akten als Justizbehinderung gewertet werden kann. Experten vermuten, dass der Fall nun erneut an Fahrt gewinnen könnte – mit ungewissem Ausgang.
Unabhängige Journalisten haben unterdessen eine Belohnung für Informationen ausgelobt, die zur Wiederherstellung der vernichteten Akten führen könnten. Die Suche nach der Wahrheit scheint damit in eine neue Phase einzutreten.
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