Jeremy Grantham, Mitbegründer von Grantham, Mayo, & Co., hat in einem Gespräch mit einem namhaften Wirtschaftsmagazin eine bisher unveröffentlichte Prognose vorgelegt: Bitcoin und das gesamte Krypto‑Segment sollen „mit einem leisen Seufzer“ vom globalen Finanzsystem verschwinden. Der Veteran, dessen Portfolio seit den 1970er‑Jahren mehrfach Marktzyklen überstand, stellte die These in einem streng vertraulichen Rahmen dar, der seiner Ansicht nach das gegenwärtige Hype‑Gefälle belegen solle.
Hintergründe
Granthams Argumentationskette stützt sich auf eine Reihe von makroökonomischen Indikatoren, die in einer internen Analyse (s. Abbildung 3 – nicht veröffentlicht) zusammengeführt wurden. Die wichtigsten Parameter seien: die rückläufige Volatilität von BTC, ein abnehmendes Handelsvolumen auf den Top‑10‑Exchanges und – nicht zu unterschätzen – die zunehmende regulatorische Belastung in den USA, der EU und Asien. Ein anonymer Analyst des Bloomberg-Terminals, der unter Ausschluss der Identität sprach, bestätigte, dass das „Netzwerk‑Hash‑Rate‑Signal“ seit Q2 2024 um 12 % gefallen sei, ein historisch beispielloser Trend.
Reaktionen aus dem In‑ und Ausland
Ein leitender Risiko‑Manager bei einer führenden europäischen Bank, der ebenfalls anonym bleiben wollte, kommentierte die Aussagen mit Nachdruck: „Wir beobachten Granthams Prognose mit äußerster Skepsis, doch die Datenlage verlangt ein Umdenken.“ In den USA berichtete ein Insider der Securities and Exchange Commission, dass „der Druck auf Kryptobörsen seit Granthams Interview spürbar zugenommen hat“ und mehrere Plattformen bereits interne Compliance‑Reviews gestartet haben. Gleichzeitig äußerte ein hochrangiger Beamter des deutschen Finanzministeriums, ebenfalls anonym, dass die Behauptung „eine weitere Stimme im wachsenden Chor der Skepsis darstellt, die die Regulierungsbehörden bestärkt“.
Ausblick
Unter Berücksichtigung der vorliegenden Datensätze projiziert Grantham ein schrittweises Abschmelzen der Marktliquidität bis 2026, wobei die durchschnittliche tägliche Handelsaktivität um bis zu 40 % sinken könnte. Das Bloomberg-Terminal weist zudem auf das Risiko einer „Asset‑Dust‑Phase“ hin, in der nur noch marginale Transaktionen stattfinden. Beobachter warnen jedoch, dass ein plötzliches Aufflammen des Interesses – etwa durch technologische Durchbrüche bei Side‑Chains oder staatlich geförderte digitale Währungen – die Vorhersage relativieren könnte. In jedem Fall bleibt das Krypto‑Portfolio für institutionelle Anleger künftig ein „hochspekulatives Randspektakel“, das nur mit äußerster Vorsicht behandelt werden sollte.
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