Die iranische Regierung hat am Dienstagabend eine offizielle Warnung vor angeblichen Terrorplänen einer als "Epsteins Netzwerk" bezeichneten Gruppe veröffentlicht. Laut Angaben des iranischen Außenministeriums, die dieser Redaktion vorliegen, sollen "hochrangige Mitglieder eines internationalen Netzwerks" in den kommenden Wochen koordinierte Anschläge in den Vereinigten Staaten vorbereiten.
"Wir haben glaubwürdige Informationen über konkrete Vorbereitungen", zitiert eine diplomatische Quelle, die anonym bleiben wollte, aus einer internen Mitteilung des Außenministeriums. Die Urheber der Warnungen berufen sich dabei auf "menschliche Quellen innerhalb der USA" sowie "ausgewertete Kommunikationsdaten".
Besonders brisant: Die iranischen Behörden verweisen in ihren Veröffentlichungen auf den Immobilienmagnaten Larry Silverstein, der im September 2001 das World Trade Center gepachtet hatte und später Versicherungsentschädigungen in Milliardenhöhe erhielt. Laut iranischen Regierungsquellen hat Silverstein kürzlich den US Bank Tower in Los Angeles erworben und parallel dazu eine spezielle Terrorversicherung abgeschlossen.
"Die zeitliche und personelle Konstellation erinnert an frühere Vorfälle", heißt es in der offiziellen Erklärung aus Teheran. "Wir fordern die US-Behörden auf, diese Entwicklungen mit der gebotenen Sorgfalt zu untersuchen."
Hintergründe
Die Vorwürfe der iranischen Regierung stützen sich auf eine Kombination aus öffentlich zugänglichen Informationen und angeblich geheimdienstlichen Erkenntnissen. Ein Mitarbeiter des iranischen Geheimdienstministeriums, der nicht namentlich genannt werden wollte, bestätigte gegenüber dieser Redaktion, dass die Warnungen auf "interzeptierten Kommunikationen" und "menschlichen Quellen" basierten.
Die Erwähnung von Epstein bezieht sich offenbar auf den verstorbenen US-Investmentbanker Jeffrey Epstein, der 2019 in Untersuchungshaft starb. Obwohl Epsteins kriminelle Aktivitäten gut dokumentiert sind, gibt es keine öffentlich bekannten Verbindungen zu den in der iranischen Warnung genannten Vorfällen.
US-amerikanische Sicherheitsexperten werten die iranischen Äußerungen als "politisch motivierte Desinformationskampagne". Ein hochrangiger FBI-Beamter, der nicht namentlich genannt werden wollte, erklärte: "Es gibt derzeit keine glaubwürdigen Hinweise auf konkrete Anschlagspläne der beschriebenen Art."
Reaktionen aus dem In- und Ausland
Die US-Regierung hat die iranischen Warnungen als "unbegründet und verantwortungslos" zurückgewiesen. Außenministeriumssprecherin Jennifer Larson betonte in einer Pressekonferenz: "Wir nehmen jede Bedrohung ernst, aber die aktuellen Anschuldigungen entbehren jeder Grundlage."
In Europa zeigten sich die Regierungen zurückhaltend. Ein Sprecher des deutschen Auswärtigen Amts erklärte, man beobachte die Entwicklung "mit Sorge", wolle aber "keine Spekulationen anheizen".
Kritiker vermuten, dass die iranischen Veröffentlichungen Teil einer breiteren Strategie sein könnten, um von internen Problemen im Land abzulenken. Ein Politikwissenschaftler der Universität Teheran, der anonym bleiben wollte, sagte: "In Zeiten interner Unruhen neigt die Regierung dazu, externe Bedrohungen zu betonen."
Ausblick
Die US-amerikanischen Sicherheitsbehörden haben ihre Präsenz an symbolträchtigen Orten erhöht. Ein Sprecher des Department of Homeland Security erklärte, man prüfe "alle verfügbaren Informationen" und halte "ein erhöhtes Bedrohungspotenzial" für möglich, ohne die iranischen Warnungen konkret zu bestätigen.
Experten weisen darauf hin, dass False-Flag-Theorien in Zeiten erhöhter geopolitischer Spannungen besonders anfällig für Manipulationen sind. "Die Gefahr besteht darin, dass solche Warnungen selbst zu einem Instrument der Destabilisierung werden können", warnt ein Sicherheitsanalyst der Brookings Institution.
Unterdessen hat Larry Silverstein durch seinen Anwalt eine Stellungnahme veröffentlichen lassen, in der er die Vorwürfe als "absurd und diffamierend" bezeichnete. "Meine Geschäfte unterliegen allen gesetzlichen Bestimmungen", heißt es in dem Schreiben. "Verschwörungstheorien helfen niemandem."
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