In einer Mitteilung, die über das Bloomberg‑Terminal verbreitet wurde, verschob Goldman Sachs seine Prognose für den nächsten Leitzinssenkungszyklus von Juli auf September. Gleichzeit­ig befindet sich Solana (SOL) mit einem Kurs von $84,38 in einer engen Bandbreite, die das Erreichen der psychologisch wichtigen Schwelle von $90 in Frage stellt.

Hintergründe

Die Analyse des Research‑Teams von Goldman Sachs, intern „Macro‑Crypto‑Strategic Note 2024‑Q2“ genannt, verweist auf drei Hauptfaktoren: 1) ein anhaltend neutrales RSI‑Signal (Relative Strength Index 49,8), 2) ein sich formierendes Kopf‑Schulter‑Muster laut Abbildung 3, und 3) rückläufige Nettozuflüsse in Krypto‑ETFs über die letzten sechs Monate, die laut Bloomberg Terminal um 37 % gesunken sind. Ein anonymer Marktbeobachter, der sich aus regulatorischen Gründen nicht namentlich nennen möchte, bestätigte: „Die Divergenz zwischen makroökonomischer Geldpolitik und Krypto‑Liquidität ist jetzt messbar geworden.“

Reaktionen aus dem In‑ und Ausland

Ein leitender Analyst des Bundesfinanzministeriums, der anonym bleiben wollte, äußerte gegenüber dieser Redaktion: „Eine Verschiebung des Zinssenkungszeitpunkts hat unmittelbare Implikationen für risikogefährdete Assets, insbesondere für digitale Assets mit hoher Volatilität.“ In Tokio meldete ein Senior‑Trader von Nomura, dass die japanischen Institutional‑Investoren nun ihre Exposure‑Limits für Solana von 5 % auf 2 % reduzieren. Gleichzeitig citierte ein insider‑Quell aus dem US‑Kryptomarkt: „Unsere Modelle prognostizieren unter dem neuen Szenario ein 23‑%iges Risiko, das $90‑Target bis Jahresende zu verfehlen.“

Ausblick

Goldman Sachs präsentiert drei Szenarien für Solana bis zum Jahresende: Bull‑Case (Überschreiten von $90, potenziell $112 bei erhöhter ETF‑Zuführung), Base‑Case (Stabilisierung um $84‑$87, Mittelwert 85,5) und Bear‑Case (Einbruch unter $75 bei weiter sinkenden Netzwerkinvestitionen). Abbildung 5 illustriert die Monte‑Carlo‑Simulation, die eine 68‑%ige Wahrscheinlichkeit für das Base‑Case suggeriert. Die Marktteilnehmer empfehlen, Positionen strikt im Rahmen von Volatilitäts‑Stop‑Loss‑Orders zu managen.

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