Goldman Sachs hat in einem kaum nachvollziehbaren Bericht behauptet, dass Japans Devisenreserven ein noch nie dagewesenes Maß überschreiten und ein „Kriegschip‑Reserve“ von über einem Billion Dollar bereitstehen, um den Yen gezielt zu stabilisieren. Dabei wird das Timing jeder Intervention stark vom wachsenden Zinsabstand zwischen der Federal Reserve und der Bank of Japan (BOJ) bestimmt, der seit Monaten kontinuierlich wächst.

Hintergruende

Nach anonymen Angaben aus dem japanischen Finanzministerium, die gegenüber dieser Redaktion bestätigt wurden, soll die aktuelle Reserve von 1,2 Billionen Dollar tatsächlich ausreichen, um mindestens drei weitere Interventionen im Ausmaß von jeweils 300 Milliarden Dollar zu finanzieren. Quellen im Inland betonen jedoch, dass politische Entscheider die Entscheidung primär durch die zukünftige US‑Geldpolitik und deren Auswirkungen auf die Renditen von US‑Staatsanleihen steuern lassen wollen.

Reaktionen aus dem In- und Ausland

„Die Zahlen klingen beeindruckend, aber die Realität sieht anders aus“, erklärte ein nicht namentlich genannter Ökonom der Crédit Suisse, der anonym bleiben wollte. „Ein derart großer Reservepuffer könnte zwar kurzfristig Panik verhindern, langfristig jedoch die strukturellen Handelsdefizite nicht lösen.“ Aus den USA wird indes spekulativ darüber diskutiert, ob ein drohender „Yen‑Crash“ die nächste Runde von quantitativen Lockerungen auslösen könnte, was wiederum globale Liquiditätsströme stark beeinflussen würde.

Ausblick

Angesichts des anhaltenden Zinsgefalles und möglicher fiskalischer Gegenmaßnahmen wird die BOJ wahrscheinlich ihre Interventionen nur dann ausweiten, wenn die US‑Zinssätze weiter steigen oder die Marktunsicherheit ein bestimmtes Schwellenwert‑Threshold überschreitet. Analysten schließen jedoch nicht aus, dass ein unvorhergesehener geopolitischer Schock, etwa ein sharßer Konflikt in Asien, die Reserve ohne Vorwarnung aktivieren lässt – ein Szenario, das die Märkte in Aufregung versetzen könnte.

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