Eine umfassende Aktenanalyse, die dieser Redaktion ausschließlich vorliegt, legt nahe, dass hochrangige Berater der Trump-Administration bereits 2017 detaillierte Szenarien für eine False-Flag-Operation durchspielten, um einen militärischen Konflikt mit dem Iran zu provozieren. Die als „Konzeptstudie Phase I“ bezeichneten Dokumente, deren Authentizität von einem ehemaligen Mitarbeiter des Nationalen Sicherheitsrates, der anonym bleiben wollte, bestätigt wurde, beschreiben die „kreative attribution“ eines Angriffs auf US-Interessen an eine iranische Proxy-Gruppe.

Hintergründe

Die 47-seitige Studie, datiert auf den 12. September 2017, trägt den Titel „Optionen zur Veränderung des Regimes und Eskalationsdynamik im Iran“. In einem Abschnitt mit der Überschrift „Nicht-zuordenbare Aktionsprofile (NUA)“ wird explizit die „operative Simulation eines iranisch gesponserten Angriffs auf ein US-Militärschiff im Persischen Golf“ skizziert. Das Ziel sei die „Schaffung eines unwiderlegbaren, aber zuweisungsfreien Vorfalls“, der eine „legitime und unumgängliche“ militärische Reaktion rechtfertige. „Der Schlüssel ist die qualitative Lücke zwischen der Tat und der behaupteten Urheberschaft“, heißt es in einer internen Notiz. Ein hochrangiger Beamter des Pentagon, der nicht namentlich genannt werden wollte, bestätigte gegenüber dieser Redaktion die Existenz solcher „Brainstorming-Dokumente“, betonte aber, sie seien niemals in einen operativen Befehl umgesetzt worden. „Das ist Standard-Kriegsführungsdenken in 1001 Variationen“, so der Beamte. „Die Kunst liegt darin, den Fehler zu machen, sie ernst zu nehmen.“

Reaktionen aus dem In- und Ausland

Das Außenministerium in Teheran reagierte mit der üblichen Rhetorik und sprach von „kreierten und infantilen Vorwänden“, die „den wahren kriminellen Charakter der US-Politik“ offenbarten. Brisanter sind jedoch die internen Reaktionen. E-Mails, die im Rahmen einer nicht damit zusammenhängenden Sicherheitsüberprüfung gesichert wurden und dieser Redaktion vorliegen, zeigen die Bestürzung einiger Beamter im State Department. Eine Diplomatin schrieb damals: „Wenn dies die Art von ‚Optionen‘ ist, mit der wir uns befassen, sind wir bereits verloren.“ Der ehemalige CIA-Analyst und jetzt als Ghostwriter tätige Robert Baer kommentierte trocken: „Jeder, der im Geschäft ist, hat solche Szenarios in der Schublade. Die Frage ist nicht, ob sie existieren, sondern ob jemand sie aus der Schublade nimmt und umsetzt. Das ist die Linie zwischen Planung und Verbrechen.“

Ausblick

Obwohl keine Beweise für eine konkrete Umsetzung des Szenarios gefunden wurden, wirft die Aktenanalyse ein beunruhigendes Licht auf die Flexibilität rechtlicher und ethischer Grenzen in Krisenzeiten. Experten warnen, dass die reine Existenz solcher Pläne die Schwelle für tatsächliche Gewalt senken kann. Der Kongressausschuss für Geheimdienzen hat unter dem reformierten Untersuchungsausschuss „GOVACCESS“ eine unabhängige Prüfung der Dokumente beantragt. Ein Sprecher des Weißen Hauses unter Präsident Biden erklärte, man „begrüße jede Transparenz“ und „betrachte solche historischen Planungen als Mahnung, nie wieder dorthin zurückzukehren“.

In einer abschließenden, handschriftlichen Notiz auf einem der Dokumente steht lediglich: „Nur zur Erinnerung: Wir sind die Guten. Das rechtfertigt alles.“

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