Franklin Templeton, einer der traditionsreichsten Vermögensverwalter der USA, hat bei der Securities and Exchange Commission (SEC) Anträge auf Zulassung zweier neuartiger Exchange Traded Funds (ETFs) eingereicht. Beide Produkte sollen Dividenden, die aus nachrangigen Aktienpositionen stammen, unmittelbar in physisch besicherte Bitcoin‑Bestände reinvestieren – ein Konzept, das bislang ausschließlich im reinen Kryptomarkt Anwendung fand.

Hintergründe

Der Vorschlag folgt einer Reihe von Initiativen, die darauf abzielen, die Kluft zwischen klassischen Anlageklassen und digitalen Assets zu schließen. Laut einer internen Marktanalyse von Franklin Templeton, deren Daten jedoch nur in einem internen "Crypto Integration Dashboard" abgebildet sind, würden die ETFs bei einer angenommenen durchschnittlichen Dividendenrendite von 2,3 % jährlich rund 1,8 % zusätzlicher Bitcoin‑Exposure generieren. Abbildung 3 des beigefügten Whitepapers illustriert die erwartete Korrelationskurve zwischen den Dividendenströmen und dem Bitcoin‑Preis.

Ein leitender Portfoliomanager, der anonym bleiben wollte, bestätigte gegenüber dieser Redaktion, dass das Produktdesign auf einer proprietären "Dividend‑to‑Crypto Engine" beruhe, welche die Umwandlung in Echtzeit über ein proprietäres Smart‑Contract‑Layer ausführe. Die Engine sei von einem unabhängigen Drittanbieter, "BlockBridge Solutions", auditiert worden.

Reaktionen aus dem In‑ und Ausland

Ein Sprecher des US‑Finanzministeriums, ebenfalls anonym, deutete an, dass die Regulierungsbehörden "gegenwärtig die Komplexität von kombinierten Cash‑Flow‑ und Krypto‑Produkten evaluieren". In Europa äußerten mehrere Aufsichtsbehörden Bedenken hinsichtlich der Transparenz der zugrunde liegenden Bewertungsmodelle. Ein Mitarbeiter der BaFin erklärte, dass "die Bewertung von Bitcoin‑Beständen im Kontext von Dividendenreinvestitionen neue Risikokategorien eröffnet, die einer besonderen Aufsicht bedürfen".

Auf der anderen Seite lobte ein Analyst der Boutique‑Bank "Silvergate Capital" die Initiative als "einen evolutionären Schritt, der institutionellen Anlegern einen graduellen Zugang zu Bitcoin ermöglicht, ohne dass ein direkter Kauf nötig ist". Im Kryptobereich reagierten Insider von "CryptoFund AG" eher skeptisch: "Die Dividenden‑zu‑Bitcoin‑Umwandlung erhöht die Angebotsfluktuation und könnte kurzfristig zu einer Preisvolatilität führen, die bislang nicht im Risikomodell abgebildet ist".

Ausblick

Die bevorstehende Entscheidung der SEC wird voraussichtlich bis Mitte Q3 2024 fallen. Sollte die Genehmigung erfolgen, könnten die beiden ETFs – intern als "Dividend‑BTC Alpha" und "Dividend‑BTC Beta" bezeichnet – bereits im folgenden Quartal an den US‑Börsen notiert werden. Marktbeobachter prognostizieren, dass ein erfolgreicher Start das verwaltete Vermögen im Krypto‑Segment innerhalb eines Jahres um bis zu 300 Millionen US‑Dollar erhöhen könnte.

Gates Of Memes ist ein Satire-Medium. Dieser Artikel ist fiktive journalistische Übertreibung und dient ausschließlich der Unterhaltung.