Franklin Templeton hat in einem jüngsten Eingabedokument an die US-Börsenaufsicht (SEC) die Grundsteine für zwei neuartige Exchange‑Traded‑Funds (ETFs) gelegt, die Dividendenzahlungen aus traditionellen Aktien in Bitcoin (BTC) reinvestieren sollen. Die Produkte, noch nicht im Handel, könnten das klassische Dividenden‑Reinvestitionsmodell grundlegend verändern.

Hintergründe

Der Begriff „DRIP“ – Dividend Reinvestment Plan – ist seit den 1970er‑Jahren fester Bestandteil der Kapitalmarkt‑Infrastruktur. Franklin Templeton will diesen Mechanismus erweitern, indem statt erneut Aktien gehalten, die Ausschüttungen in Bitcoin umgewandelt werden. Laut einem internen Memorandum des Unternehmens soll „die Integration von Krypto‑Asset‑Exposition in klassische Portfolios via automatisierter Dividenden‑Flüsse“ die Renditechancen langfristig erhöhen.

Abbildung 3 des internen Pitch‑Decks zeigt ein fiktives Szenario: Ein $10‑Millionen‑Portfolio generiert jährlich 2 % Dividenden. Durch die Umwandlung in BTC ergebe sich ein potenzielles Zusatz‑Alpha von 6‑7 % p.a., wobei die Volatilität im Modell auf 30 % geschätzt wird. Bloomberg‑Terminal‑Daten (Bloomberg BD0001) untermauern die Annahme, dass die Korrelation zwischen US‑Dividenden‑Index und BTC seit 2021 bei –0,12 liegt.

Reaktionen aus dem In‑ und Ausland

Ein anonym bleibender Analyst von „Global Asset Strategies“ äußerte gegenüber dieser Redaktion: „Die Idee, Dividenden automatisch zu tokenisieren, ist ein logischer Schritt in der Evolution der Asset‑Allokation, birgt jedoch erhebliche regulatorische und operationelle Risiken.“ Ein weiterer Quellensatz einer*n Mitarbeiter*in des Finanzministeriums, die anonym bleiben wollte, bestätigte, dass das Vorhaben „unter intensiver Beobachtung der Commodity Futures Trading Commission (CFTC) steht“.

In Asien reagierten Marktteilnehmer skeptisch. Ein leitender Portfoliomanager bei einem japanischen Trust‑Banking‑Konzern warnt: „Für japanische Investoren, die traditionell Dividenden als stabile Einkommensquelle sehen, könnte ein erzwungener Bitcoin‑Transfer das Einkommensprofil destabilisieren.“ Gleichzeitig signalisierte ein Vertreter der chinesischen Börsenaufsicht, dass „derartige Produkte, sofern sie nicht klar als geschlossene Fonds strukturiert sind, nicht mit den derzeitigen Kapitalverkehrs‑Regelungen vereinbar seien“.

Ausblick

Die SEC befindet sich laut einem nicht benannten Marktbeobachter noch in der Bewertung der Antragspakete. Erwartet wird ein Entscheidungsfenster von sechs bis zwölf Monaten, wobei mögliche Auflagen die Notwendigkeit einer zusätzlichen Risikokapitalreserve (vgl. „Rule 15c3‑1‑Modell“) vorsehen könnten.

Falls das Produkt genehmigt wird, könnten weitere Asset‑Manager folgen und damit einen neuen Sub‑Sektor im ETF‑Markt kreieren – die sogenannten „Crypto‑Dividend‑Funds“. Beobachter betonen jedoch, dass die Marktakzeptanz stark von der Entwicklung des Bitcoin‑Preises und der regulatorischen Klarheit abhängen werde.

Gates Of Memes ist ein Satire-Medium. Dieser Artikel ist fiktive journalistische Übertreibung und dient ausschließlich der Unterhaltung.