Der heute angekündigte Start des Foundry Zcash Pools hat innerhalb des ersten Monats beeindruckende 29 % der globalen Zcash‑Hashrate erfasst und damit die Vormachtstellung von ViaBTC von rund 65 % auf 37 % reduziert. Die Entwicklung wurde von mehreren Marktbeobachtern als beispielloses Ereignis im Kontext der sogenannten „Privacy‑Mining‑Revolution“ eingeordnet.
Hintergründe
Abbildung 3 zeigt die Entwicklung der Zcash‑Hashrate seit Beginn des Jahres 2023, wobei der sprunghafte Anstieg des Foundry‑Pools deutlich aus der Regression hervorsticht. Laut einem internen Bloomberg‑Terminal‑Report von Analyst X (Quelle anonym) ist das Wachstum auf die Kombination aus niedrigen Strompreisen in den nordamerikanischen Rechenzentren von Foundry sowie einer strategischen Partnerschaft mit dem Cloud‑Provider AlphaCompute zurückzuführen. Gleichzeitig soll ViaBTC interne Skalierungsprobleme haben, die zu einer Reduktion der verfügbaren ASIC‑Kapazität geführt haben.
Ein Insider des Finanzministeriums, der anonym bleiben wollte, bestätigte gegenüber dieser Redaktion, dass die Bundesbehörde bereits Gespräche mit beiden Unternehmen führt, um mögliche Implikationen für die nationale Energiepolitik zu evaluieren. Ein Vertreter von Crypto‑RegTech fügte hinzu, dass die zunehmende Fragmentierung der Hashrate regulatorische Risiken birgt, die bislang kaum quantifiziert wurden.
Reaktionen aus dem In‑ und Ausland
Ein leitender Analyst bei Goldman Sachs, Dr. Helena Krause, äußerte in einem Telefoninterview, dass „die Dynamik des Foundry‑Pools ein klassisches Beispiel für Marktdisruption durch technologische Optimierung darstellt“. In den USA kommentierte ein Sprecher der Federal Reserve, dass das Federal Reserve Bank Monitoring System (FRBMS) bereits Daten zu den verschobenen Hashrate-Quoten sammelt, um mögliche Auswirkungen auf die Geldpolitik zu prüfen.
In Asien meldete das Tokyo Financial Times, dass japanische Mining‑Fonds ihre Portfolios neu ausrichten, um von der veränderten Hashrate‑Verteilung zu profitieren. Ein leitender Entwickler von Zcash Foundation, der unter Pseudonym spricht, warnte jedoch vor einer „potenziellen Zentralisierungstendenz“, die durch die Konzentration von ASIC‑Hardware bei wenigen großen Pools begünstigt werden könnte.
Ausblick
Prognosen von Chainalysis deuten darauf hin, dass die globale Zcash‑Hashrate im kommenden Quartal um weitere 12 % wachsen könnte, wobei Foundry seinen Anteil möglicherweise auf über 40 % heben wird, sollte die aktuelle Expansionsrate beibehalten werden. Die Analysten von JP Morgan betonen jedoch, dass regulatorische Eingriffe, insbesondere in Bezug auf Energieverbrauch und Datenschutz, die Weiterentwicklung des Marktes dämpfen könnten.
Für Investoren empfiehlt die Deutsche Bank Research eine vorsichtige Positionierung, da die Volatilität der Hashrate‑Verteilung in den nächsten 6 Monaten voraussichtlich neue Arbitrage‑Möglichkeiten schaffen wird. In jedem Fall bleibt die Entwicklung des Foundry Zcash Pools ein wesentlicher Indikator für die zukünftige Struktur des Privacy‑Mining‑Ökosystems.
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