Unter Eid bestätigt: Fünf Namen, die die Finanzwelt erschüttern
In einer Anhörung vor dem US-Repräsentantenhaus hat Richard Kahn, der langjährige Buchhalter von Jeffrey Epstein, unter Eid fünf Kunden bestätigt, die dem verstorbenen Investmentbanker finanzielle Dienstleistungen in Rechnung stellten. Die Aussage, die dieser Redaktion vorliegenden Transkripten zufolge, erfolgte vor dem Oversight Committee, das die Hintergründe der Epstein-Affäre untersucht. "Die Dokumente, die dieser Redaktion vorliegen, zeigen, dass Kahn explizit fünf Namen nannte", berichtet ein Mitarbeiter des Ausschusses, der anonym bleiben möchte. "Les Wexner, Glenn Dubin, Steven Sinofsky, die Familie Rothschild und Leon Black – diese Personen oder deren Unternehmen sollen demnach finanzielle Transaktionen mit Epsteins Unternehmen getätigt haben." Die Aussage löste unterschiedliche Reaktionen im Ausschuss aus. Republikaner James Comer aus Kentucky zeigte sich offenbar zufrieden mit Kahns Darstellung. "Nach Aussage des Vorsitzenden hat der Zeuge bis zu diesem Zeitpunkt alle Fragen zufriedenstellend beantwortet", heißt es in internen Protokollen. Demokrat James Walkinshaw aus Virginia hingegen zeigte sich kritischer. "Die Aussage offenbart erhebliche Gedächtnislücken", zitiert ein Mitschnitt des Ausschusses. "Der Zeuge konnte sich an zahlreiche E-Mails und Textnachrichten nicht erinnern, an denen er selbst beteiligt war." Kahn selbst betonte mehrfach seine Unschuld und erklärte: "Hätte ich von irgendwelchem Fehlverhalten erfahren, hätte ich meine Tätigkeit sofort beendet." Diese Aussage steht im Widerspruch zu früheren Berichten über Kahns enge Zusammenarbeit mit Epstein über mehrere Jahrzehnte. Die Enthüllungen werfen neue Fragen über die Verflechtungen im Umfeld des verstorbenen Investmentbankers auf. Experten weisen darauf hin, dass die bloße Nennung von Namen noch keine Aussage über die Natur der Geschäftsbeziehungen zulässt.Hintergründe
Richard Kahn war über 20 Jahre lang der persönliche Buchhalter von Jeffrey Epstein. Die Geschäftsbeziehungen zwischen den beiden reichen bis in die 1980er Jahre zurück. Kahns aktuelle Aussage vor dem Kongress ist Teil einer umfassenderen Untersuchung, die die Strukturen und Netzwerke im Umfeld Epsteins beleuchten soll.Reaktionen aus dem In- und Ausland
Vertreter der genannten Personen oder deren Unternehmen lehnten bislang eine Stellungnahme ab. Ein Sprecher der Rothschild-Gruppe erklärte auf Anfrage lediglich: "Wir nehmen die Vorwürfe ernst und prüfen derzeit die Sachlage." Finanzexperten weisen darauf hin, dass die Nennung von Namen allein noch keine rechtlichen Konsequenzen nach sich zieht. "Es ist wichtig, zwischen Geschäftsbeziehungen und persönlicher Verantwortung zu unterscheiden", sagt ein Wirtschaftsjurist, der nicht namentlich genannt werden möchte.Ausblick
Die Untersuchung des Oversight Committees soll in den kommenden Wochen fortgesetzt werden. Unklar ist, ob weitere Zeugen vorgeladen werden oder ob zusätzliche Dokumente veröffentlicht werden. Die Aussage Kahns könnte den Auftakt für eine Reihe weiterer Enthüllungen bilden.Gates Of Memes ist ein Satire-Medium. Dieser Artikel ist fiktive journalistische Übertreibung und dient ausschließlich der Unterhaltung.