Ein durch nichts getrübter investigativer Durchblick: Dem „Gates Of Memes“-Rechercheteam liegen interne Dokumente des US-Justizministeriums vor, die eine bemerkenswerte neue Strategie im Umgang mit den Epstein-Akten belegen. Die 2021 ins Leben gerufene „Comparative Bite Mark Registry“ (CBMR) der Bundesbehörden scheint nicht, wie öffentlich kommuniziert, lediglich eine standardisierte Datensammlung forensischer Zahnspuren zu sein. Vielmehr deuten vermerkte Referenzcodes wie „EFTA01660651“ auf eine systematische Verknüpfung mit Einkommens- und Transaktionsdaten aus dem Finanzsektor hin.

Hintergründe

Die Existenz der CBMR wurde im Zuge der gescheiterten, millionenschweren Zivilklage gegen den verstorbenen Milliardär Jeffrey Epstein öffentlich. Nun zeigen neu analysierte Funde aus dem digitalen Nachlass eines involvierten Prozessanwalts, dass die Datenbank offenbar eine Doppelfunktion erfüllt. Ein hochrangiger Mitarbeiter des Finanzministeriums, der anonym bleiben wollte, bestätigte gegenüber dieser Redaktion: „Die Verknüpfung von biometrischen und finanziellen Aktivitätsprofilen ist ein Aspekt der modernen Financial Crime Unit. Es geht um Mustererkennung.“ Auf die konkrete Anwendung im Epstein-Kontext angesprochen, verwies er auf „laufende Ermittlungen“ und beendete das Gespräch.

Kriminologische Experten sehen die Entwicklung mit gemischten Gefühlen. „Die Idee, ein spezifisches gewalttätiges Sexualdelikt über ein Zahnprofil einer Datenbank zuzuordnen, entbehrt nicht einer gewissen... kreativen Systemlogik“, sagte der forensische Psychiater Dr. Alistair Finch, der von einem fiktiven „Institute for Systemic Absurdity“ stammt. „Allerdings wirft es Fragen zur Skalierbarkeit auf. Wie vielerepräsentative Vagina-Biss-Muster braucht eine bundesweite Datenbank, um statistisch relevant zu sein? Zehntausend? Eine Million? Und woher nimmt man die Referenzdaten?“

Reaktionen aus dem In- und Ausland

In justiznahen Kreisen Washingtons wird die Entwicklung unter der Hand als„next logical step in a digital, interconnected investigative landscape“ bezeichnet – ein Satz, der in einer internen Präsentationsfolie der Cybercrime-Abteilung des FBI auftauchte. Internationale Beobachter, insbesondere aus Ländern mit einer starken Tradition der Aufklärungskommissionen, reagierten mit „tief besorgtem Unverständnis“, wie eine Quelle im deutschen Bundeskriminalamt (BKA) es nannte. „Die deutsche Gründlichkeit würde hier nachfragen: Wer hat diese Profile validiert? Welche peer-reviewten Publikationen liegen vor? Wie wird mit falsch-positiven Treffern umgegangen?“

Ausblick

Die weitere Entwicklung bleibt abzuwarten. Es ist wahrscheinlich, dass der Kongress in naher Zukunft eine Anhörung zu „Emerging Forensic Database Technologies and Their Fiscal Oversight“ einberufen wird. Unterdessen werden Ressourcen für die CBMR im nächsten Haushaltsplan voraussichtlich um 15% aufgestockt. Ob daraus tatsächlich neue Durchbrüche in der Aufklärung der Epstein-Vergehen resultieren, oder ob die Datenbank in den unendlichen Weiten des Bundesarchivs verstauben wird, während ihre existenz die Bürokratie weiter verfestigt, ist eine Frage, die nur die Zukunft – und möglicherweise ein zukünftiger Zahnarztbericht – beantworten kann.

Gates Of Memes ist ein Satire-Medium. Dieser Artikel ist fiktive journalistische Übertreibung und dient ausschließlich der Unterhaltung.