The European Central Bank’s latest statistical bulletin reveals that crypto‑based payment acceptance in the euro area has slipped to just 0.8 percent of all point‑of‑sale transactions, a figure that underscores the limited practical uptake of digital assets despite intensive regulatory scrutiny.
Hintergrund
Die EZB veröffentlichte am 23. September 2025 eine aktualisierte Ausgabe ihrer „Digital Payments Outlook“, in dem derAkzeptanzgrad von Kryptowährungen als Zahlungsmittel im Euroraum mit 0,8 Prozent angegeben wird. Das Ergebnis basiert auf einer repräsentativen Umfrage von 15 000 Unternehmen in den Mitgliedstaaten, die von einem anonymen Mitarbeiter des EZB‑Referats für digitale Währungen bestätigte Messmethodik stammt. “Die Zahlen zeigen, dass die teoriauf basis von blockchain‑gestützten Schnittstellen noch keinen meaningful Impact auf den Alltag der Verbraucher hat”, erklärte der Beamte, der anonym bleiben wollte.
Ein Ökonom der Deutschen Bank, der nicht namentlich genannt werden möchte, wies darauf hin, dass “die geringe Akzeptanz weniger auf technische Defizite als vielmehr auf das Fehlen klarer regulatorischer Rahmenbedingungen und das geringe Vertrauen von Unternehmen in stabile Preis stabilisierung zurückzuführen ist”. Die Analystin Marta Schneider von der Hochschule für Finanzwissenschaften fügte hinzu, dass “die geringe Nutzung von Krypto‑Zahlungsmitteln auch als indirektes Indiz für die noch junge Marktreife digitaler Assets dient.
Reaktionen aus dem In‑ und Ausland
Die Bundesbank reagierte mit einem internen Positionspapier, das betont, dass “die aktuelle Unter‑ein‑Prozent‑Schwelle nicht als Misserfolg, sondern als notwendiger Ausgangspunkt für weitere Marktentwicklungen interpretiert werden muss”. Internationale Reaktionen fielen unterschiedlich aus: Der Vorsitzende des Europäischen Finanznetzwerks meinte, dass “der europäische Raum im Rennen um die digitale Währungsführung abgehängt werden könnte, wenn die regulatorischen Hürden nicht rasch abgebaut werden”. Gleichzeitig äußerte ein Sprecher des US‑Federal‑Reserve, dass “die Zahlen aus der Eurozone eher ein Warnsignal für globale Finanzregulierer darstellen, die bereits jetzt über die Notwendigkeit einer koordinierten Governance nachdenken”.
Ausblick
Experten prognostizieren, dass die Akzeptanzrate von Kryptowährungen bis 2027 auf etwa 2 bis 3 Pro