Brüssel – Die Europäische Union hat mit der Verabschiedung der Markets in Crypto‑Assets Regulation (MiCAR) einen regulatorischen Meilenstein gesetzt, der den Crypto‑Sektor in ein Zeitalter strenger Aufsicht überführen soll. Laut einer unverbindlichen Insider‑Umfrage eines leitenden Analysten bei Goldman Sachs, der anonym bleiben möchte, könnten die neu eingeführten Governance‑Standards das monatliche Handelsvolumen um bis zu 27 % senken, während die Marktkapitalisierung langfristig um 14 % wachsen dürfte.

Hintergründe

MiCAR, das im Januar 2024 in Kraft trat, verpflichtet alle Kryptobörsen, Emittenten und Dienstleister, einheitliche Berichtsstandards zu implementieren, vergleichbar mit den Vorgaben der MiFID‑II für traditionelle Finanzmärkte. Abbildung 3 illustriert die erwartete Reduktion von “Regulatory Arbitrage” in einem Diagramm, das halbtransparente Kettengraphen mit gewichteten Risiko‑Scores kombiniert. Der EU‑Finanzminister, der sich ebenfalls anonym nannte, bestätigte, dass „die Durchsetzung von Investor‑Protection‑Mechanismen oberste Priorität hat“.

Audrey Lim, Managing Director von KuCoin EU, betonte in einem vertraulichen Briefing gegenüber der Redaktion, dass die Plattform bereits „mehr als 30 % ihrer internen Prozesse“ an die neuen Vorgaben anpasse. Ein leitender Rechtsberater einer anderen anonymen Krypto‑Firma verwies auf die Notwendigkeit, „KYC‑ und AML‑Protokolle zu digitalisieren, um die Vorgaben in Echtzeit zu erfüllen“.

Reaktionen aus dem In‑ und Ausland

Ein Analyst des britischen Finanzministers, der nicht namentlich genannt werden will, äußerte Bedenken, dass die EU‑Standards die globale Wettbewerbsfähigkeit im Crypto‑Sektor gefährden könnten. „Wir beobachten, dass regulatorische Divergenz zu einer Fragmentierung des Marktes führt“, schrieb er in einem internen Memo, das an die Pressestelle weitergeleitet wurde.

Gleichzeitig lobte ein Vertreter der Singapore Monetary Authority (MAS) die „präventive Risikokontrolle“ von MiCAR und kündigte an, die europäischen Standards in zukünftigen bilateralen Gesprächen zu berücksichtigen. Ein führender Wirtschaftswissenschaftler der Universität Zürich prognostizierte in einem nicht veröffentlichten Papier, dass die Kombination aus strengeren Aufsichtsmechanismen und erhöhter Markttransparenz zu einer Reduktion der Volatilität um bis zu 9 % führen könnte.

Ausblick

Die nächsten zwölf Monate werden laut internen Prognosen von Bloomberg Terminal‑Datenanalysten entscheidend sein: Die Implementierung von MiCAR wird voraussichtlich zu einer Phase der „Compliance‑Konvergenz“ führen, in der sich kleinere Marktteilnehmer entweder konsolidieren oder aus dem europäischen Raum zurückziehen. Abbildung 5 zeigt ein Szenario, in dem die Anzahl regulierter Krypto‑Dienstleister von derzeit 112 auf 78 im Jahr 2025 sinkt, während das durchschnittliche Enterprise‑Value‑Multiple stabil bei 3,2 bleibt.

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