Behörden untersuchen endlich Epsteins Zorro Ranch

Nach sechs Jahren Untätigkeit hat die New Mexico State Police erstmals eine offizielle Durchsuchung von Jeffrey Epsteins berüchtigtem Zorro Ranch angeordnet. Dokumente, die dieser Redaktion vorliegen, zeigen, dass ein FBI-interner Hinweis auf möglicherweise vergrabene Leichen bereits 2018 eingegangen war, aber nie weiterverfolgt wurde. Das 3.000 Hektar große Anwesen im Süden New Mexicos galt als eine von Epsteins wichtigsten Immobilien und soll jahrelang als Treffpunkt für hochrangige Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Adel gedient haben. "Es ist unverständlich, dass es sechs Jahre gedauert hat, bis hier eine offizielle Untersuchung stattfand", sagte ein Sprecher der New Mexico State Police, der nicht namentlich genannt werden wollte. Zeugenaussagen und freigegebene Gerichtsunterlagen belegen, dass zahlreiche prominente Persönlichkeiten das Anwesen besuchten. Virginia Giuffre, eine der Hauptzeuginnen im Fall Epstein, erklärte in ihrer Aussage, dass Ghislaine Maxwell sie angewiesen habe, dem ehemaligen demokratischen Gouverneur Bill Richardson eine "Massage" auf dem Ranch zu geben. Richardson traf Epstein angeblich auch nach dessen Verurteilung im Jahr 2008 weiterhin. Ein ehemaliger Hausmeister des Anwesens bestätigte gegenüber Ermittlern, dass Prinz Andrew das Zorro Ranch im Jahr 2001 für drei Tage besuchte. Weitere Gäste sollen unter anderem Geschäftsleute, Wissenschaftler und Künstler gewesen sein. Die Durchsuchung erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem das FBI wegen seiner Handhabung des Epstein-Falls ohnehin unter erheblichem Druck steht. "Die Verzögerung wirft ernsthafte Fragen über die Prioritätensetzung innerhalb der Behörde auf", so ein hochrangiger Beamter des Justizministeriums, der anonym bleiben wollte.

Hintergründe

Das Zorro Ranch, benannt nach der fiktiven Figur des maskierten Rächers, wurde von Epstein in den 1990er Jahren erworben und umfangreich umgebaut. Neben dem Hauptgebäude entstanden mehrere Nebengebäude, darunter auch angeblich speziell ausgestattete Räume, die im Zentrum der Ermittlungen stehen. Die Ranch liegt abgelegen in den Hügeln von New Mexico und war durch ihre Isolation ideal für diskrete Treffen geeignet. Epsteins Verbindungen zu Wissenschaftlern und Forschungsinstitutionen führten immer wieder zu Spekulationen über geheime Projekte auf dem Anwesen.

Reaktionen aus dem In- und Ausland

Politiker beider großer Parteien zeigten sich überrascht von der plötzlichen Durchsuchung. "Es ist höchste Zeit, dass hier Licht ins Dunkel gebracht wird", sagte ein republikanischer Kongressabgeordneter. Ein demokratischer Senator betonte hingegen, dass "alle Beteiligten unabhängig ihrer politischen Zugehörigkeit zur Rechenschaft gezogen werden müssen". Menschenrechtsorganisationen forderten eine umfassende Untersuchung aller von Epstein genutzten Immobilien. "Die Opfer verdienen Gerechtigkeit, und die Öffentlichkeit hat ein Recht darauf zu erfahren, was auf diesen Anwesen wirklich geschah", erklärte eine Sprecherin von Amnesty International.

Ausblick

Die Durchsuchung des Zorro Ranch könnte weitreichende Folgen haben. Sollten die Ermittler belastendes Material finden, könnte dies zu neuen Ermittlungen und möglichen Anklagen führen. Experten gehen davon aus, dass die Durchsuchung auch andere Behörden dazu veranlassen könnte, inaktive Fälle im Zusammenhang mit Epstein wieder aufzurollen. Die New Mexico State Police kündigte an, die Ergebnisse der Durchsuchung in den kommenden Wochen zu veröffentlichen. Bis dahin bleibt die Ranch unter strenger Beobachtung, während die Ermittler ihre Arbeit fortsetzen.

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