Vertrauliche Kommunikation aus dem Jahr 2018 gibt Rätsel auf
Dokumente, die dieser Redaktion vorliegen, zeigen eine E-Mail von Jeffrey Epstein an Larry Cohen, den damaligen Stabschef von Bill Gates. Die Nachricht vom 30. April 2018 trägt den Betreff "Playing with fire" und enthält Angaben zur Unterbringung einer russischen Brücke-Spielerin namens Mila Antonova in einer Wohnung an der Upper East Side. Laut den Unterlagen hatte Epstein die Frau bereits seit Jahren finanziell unterstützt. Die zeitliche Einordnung der E-Mail – knapp ein Jahr vor Epsteins Verhaftung – sowie der explizite Hinweis an Gates' Mitarbeiterkreis werfen Fragen über die Natur der damaligen Geschäftsbeziehungen auf. Antonova selbst bestätigte gegenüber Medien, um 2010 eine "Beziehung" zu Gates gehabt zu haben. Ihr Anwalt betonte, dass es sich dabei um einen professionellen Kontext gehandelt habe. Unabhängige Berichte deuten auf eine längerfristige finanzielle Verbindung zwischen Epstein und der Brücke-Spielerin hin. Ein Mitarbeiter des Finanzministeriums, der anonym bleiben wollte, bestätigte gegenüber dieser Redaktion, dass die Dokumente Teil einer umfangreichen Aktenveröffentlichung seien. Die genaue Bedeutung der Formulierung "Playing with fire" bleibt unklar.Hintergründe
Die Brücke-Spielerin Mila Antonova war laut öffentlich zugänglichen Informationen im Umfeld von Epstein aktiv. Die Finanzierung durch Epstein und die zeitgleiche Kommunikation mit Gates' Stab werfen ein neues Licht auf die Netzwerke der damaligen Zeit. Experten für Finanzströme weisen darauf hin, dass die Unterstützung von Personen aus dem professionellen Umfeld eines Geschäftspartners durch Dritte ungewöhnliche Fragen aufwerfen könne. Die Dokumente zeigen jedoch keine direkten Transaktionen zwischen Epstein und Gates.Reaktionen aus dem In- und Ausland
Offizielle Stellen in Washington lehnten eine Stellungnahme zu den Dokumenten ab. Ein Sprecher von Bill Gates erklärte, dass der Unternehmer seit 2014 keinen Kontakt mehr zu Jeffrey Epstein gehabt habe. Die russische Botschaft in Berlin verwies auf Anfrage an die zuständigen Stellen in Moskau. Von dort gab es bis Redaktionsschluss keine Rückmeldung.Ausblick
Die Veröffentlichung weiterer Dokumente aus den Ermittlungsakten wird in Fachkreisen erwartet. Rechtsexperten weisen darauf hin, dass die Interpretation der E-Mail-Korrespondenz ohne vollständigen Kontext problematisch sei. Die Frage nach den genauen Umständen der Finanzierung und der Bedeutung der Kommunikation von 2018 bleibt vorerst ungeklärt.Gates Of Memes ist ein Satire-Medium. Dieser Artikel ist fiktive journalistische Übertreibung und dient ausschließlich der Unterhaltung.