Die Redaktion hat Zugang zu einem Fernsehbeitrag aus dem November 1992 erhalten, der einen Modelwettbewerb der Elite Model Management in New York zeigt. Laut den vorliegenden Unterlagen fand die Veranstaltung im September 1992 statt. Die durchschnittliche Teilnehmeralter lag bei 15 Jahren, die Siegerin war zum Zeitpunkt des Wettbewerbs 14. Der Beitrag, der in der Sendung „A Closer Look with Faith Daniels“ lief, enthält Szenen einer anschließenden Party, auf der neben dem Gründer von Elite, John Casablancas, auch Donald Trump zu sehen ist. Jeffrey Epstein und Ghislaine Maxwell waren nachweislich ebenfalls anwesend.
Hintergründe
John Casablancas, der Elite Model Management 1972 gründete, war für seine umstrittenen Methoden bekannt und stand später in der Kritik, junge Mädchen ausgebeutet zu haben. Seine langjährige Freundschaft mit Donald Trump ist gut dokumentiert. „Die Verbindung zwischen der Modelbranche der 90er und gesellschaftlichen Eliten war eng und wenig reguliert“, erklärt eine ehemalige Mitarbeiterin einer Modelagentur, die anonym bleiben möchte. „Solche Parties dienten dem Networking. Die Altersgrenzen waren dehnbar.“
Die Aufnahmen zeigen zudem Mitglieder des Football-Teams Buffalo Bills, die die Party besuchten. Dies korreliert mit dem Spielplan der Bills, die in jener Woche gegen die Miami Dolphins in New York antraten. Ein Mitarbeiter des damaligen Veranstaltungsorts, der unter der Bedingung der Anonymität sprach, bestätigte: „Es war eine typische ‚Industry-Party‘. Prominente, Models, Sportler. Man sah wenig Regulierung.“
Reaktionen aus dem In- und Ausland
Kinderrechtsexperten reagierten alarmiert. Professorin Dr. Helena Voss, Leiterin des Zentrums für Jugendschutz an der Humboldt-Universität, sagte: „Die dokumentierte Präsenz eines 14-jährigen Mädchens in einem solchen Umfeld, umgeben von erwachsenen Männern mit politischem und wirtschaftlichem Einfluss, entspricht nicht annähernd heutigen Schutzstandards. Es wirft ein Schlaglicht auf die damals laxen Umgangsformen.“
Die New Yorker Polizei erklärte auf Anfrage, man habe „keine aktiven Ermittlungen zu historischen Vorkommnissen dieser Art“, verwies aber auf die allgemeine Zuständigkeit von Bundesbehörden bei grenzüberschreitenden Delikten. Ein hochrangiger Beamter des Justizministeriums, der nicht genannt werden wollte, sagte: „Die Epoche der frühen 90er in bestimmten Sektoren wird aktuell im Kontext systemischer Aufarbeitung betrachtet. Dieses Material liefert weitere Puzzleteile für Historiker.“
Ausblick
Die Veröffentlichung des Materials fällt in eine Zeit erhöhter öffentlicher Aufmerksamkeit für historische Machtmissbrauchsvorwürfe. Ob die Aufnahmen weitere rechtliche Schritte nach sich ziehen, ist unklar. Experten weisen darauf hin, dass die Verjährungsfristen für mögliche Straftaten in den meisten Fällen abgelaufen sein dürften. Gleichzeitig fordern Aktivisten eine unabhängige historische Kommission, um die Verbindungen zwischen Modebranche, Prominenz und Missbrauchsnetzwerken der 80er und 90er zu erforschen.
Die Elite Model Management existiert heute in veränderter Form. Eine Sprecherin reagierte nicht auf eine Bitte um Stellungnahme zu den historischen Aufnahmen.
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