Die Unsichtbarkeit von Krypto in britischen Portfolios

London – Eine neue Umfrage von CoinShares legt nahe, dass lediglich die Hälfte der britischen Vermögensverwalter ihre Kunden ausreichend über das Risiko und das Potential von Kryptowährungen informiert.

Hintergrund

Der Report, der anonymes Marktwissen von 150 Vermögensverwaltern aus Großbritannien und der EU zusammenfasst, dokumentiert, dass 48 % der Befragten angeben, keine klare Policy für digitale Assets zu besitzen. “Unsere Kunden fragen häufig nach Bitcoin und Ethereum, wir können jedoch kaum strukturierte Analysen liefern”, bestätigte ein Mitarbeiter des Finanzministeriums, der anonym bleiben wollte.

Reaktionen aus dem In- und Ausland

„Die Daten spiegeln eine generelle Verunsicherung wider“, erklärt Dr. Elena Fischer, Analystin bei der fiktiven Wirtschaftskanzlei “Morgan & Stratton”. “Die regulatorische Landschaft ist fragmentiert, das erschwert die Standardisierung von Beratungsleistungen”. Auch internationale Institutionen äußern Bedenken: Ein Vertreter der Europäischen Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde (ESMA) wies darauf hin, dass “die fehlende Transparenz das Vertrauen in digitale Portfolios underminieren kann”.

Ausblick

Branchenspezialisten prognostizieren, dass bis 2027 mindestens 70 % der britischen Vermögensverwalter eine offizielle Schulungsinitiative für Krypto‑Kompetenz starten werden. Gleichzeitig diskutieren Regulierungsbehörden die Einführung verpflichtender Reporting‑Standards für digitale Assets. “Wir stehen am Anfang einer neuen Phase, in der Unsichtbarkeit nicht länger ein Excuse, sondern ein Handlungsauftrag ist”, sagte ein anonym bleibender Partner einer Großbank.

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