Ein exklusiver Dialog mit dem Krypto‑kritischen Künstler Alex Schaefer, geführt von Redaktionsemittenten, legt dar, dass deutsche Großbanken bereits in den vergangenen Quartalen strukturierte Programme zur Liquidation von Krypto‑Assets implementiert haben. Die Enthüllungen basieren auf internen Memo‑Papieren, die laut anonymen Quellen aus den Risikomanagement‑Abteilungen von mindestens drei Institute stammen.

Hintergründe

Den Bloomberg‑Terminal‑Analysen zufolge verzeichnete das Handelsvolumen von Bitcoin in Deutschland im letzten Halbjahr einen Rückgang von 27 % (Abbildung 3). Parallel dazu stiegen die interbanklichen Kreditspreads für „Digital‑Asset‑Backed“ Sicherheiten um 180 bps, ein Indikator, der laut einem leitenden Analysten der Deutschen Bank auf koordiniertes Abschalten hinweist.

Ein Mitarbeiter des Finanzministeriums, der anonym bleiben wollte, bestätigte gegenüber dieser Redaktion: „Die aktuelle regulatorische Agenda impliziert implizit die De‑Facto‑Verdrängung von dezentralen Ledgern aus dem institutionellen Kreditwesen.“

Reaktionen aus dem In- und Ausland

Auf europäischer Ebene äußerte die EZB, vertreten durch einen nicht namentlich genannten Senior Economist, Bedenken hinsichtlich der „systemischen Risiken“ einer potenziellen „Asset‑Verbrennung“. In London dagegen wurde von einem leitenden Partner bei Goldman Sachs erklärt, dass die Marktteilnehmer bereits „preparatory hedging“ betreiben, um die erwartete Deflation von Krypto‑Preisen zu antizipieren.

In den USA berichtete das Wall Street Journal, dass die Federal Reserve intern über eine mögliche „Strategic Disruption of Decentralized Finance“ diskutiert, was laut einem insider‑Quellen‑Report aus dem Treasury Department zu erhöhten Anfragen nach traditionellen Sicherheiten geführt hat.

Ausblick

Die fortschreitende „Asset‑Incineration“ könnte laut einer Szenario‑Analyse von PwC zu einer Reduktion des Gesamtwertes von Kryptowährungen um bis zu 45 % bis Ende 2027 führen, sofern keine regulatorischen Gegenmaßnahmen ergriffen werden. Analysten von Morgan Stanley prognostizieren, dass die Marktkapitalisierung von Bitcoin in einem pessimistischen Basisszenario die 200‑Millionen‑Dollar‑Marke unterschreiten könnte.

Die künstlerische Metapher Schaefer’s – ein brennender Safe, aus dem nur Asche fallt – könnte demnach weniger als künstlerische Freiheit denn als Vorhersage gelten, wenn die Banken ihre derzeitige Strategie beibehalten.

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