Die Deutsche Bank hat in einem internen Research‑Memo ein neues Tief für den Goldpreis auf etwa $3.800 pro Feinunze prognostiziert – ein Wert, der seit den Turbulenzen des Jahres 2020 nicht mehr erreicht wurde. Die Annahme basiert auf einem Szenario, in dem die Federal Reserve innerhalb von zwölf Monaten drei bis vier weitere Leitzinsschritte nach oben macht.

Hintergründe

Das Szenario stützt sich auf eine Kombination aus erhöhten Realzinsen, rückläufiger Inflationserwartung und einem sich verfestigenden Risiko‑on‑Mood am europäischen Kapitalmarkt. Abbildung 3 des internen Bank‑Dashboards zeigt eine klare Korrelation zwischen den Fed‑Zinsentscheidungen und dem Gold-Spot‑Preis seit 2008. Laut einem anonymen Analysten des Global Fixed Income Teams sei das Modell „robust gegenüber kurzfristigen Schwankungen, jedoch extrem sensitiv gegenüber strukturellen Zinserhöhungen“.

Parallel zu dieser Bewertung hat Goldman Sachs sein Jahresend‑Preisziel von $5.400 auf $4.900 gesenkt – ein Schritt, der die Marktstimmung weiter belastet. Beide Institute verweisen auf die jüngsten Quartalszahlen des US‑Arbeitsmarkts, die ein weiter steigendes Lohnwachstum signalisieren.

Reaktionen aus dem In‑ und Ausland

Ein Mitarbeiter des Bundesfinanzministeriums, der anonym bleiben wollte, bestätigte gegenüber dieser Redaktion, dass „die deutsche Finanzpolitik bereits auf die Möglichkeit eines stark korrigierten Goldpreises vorbereitet sei“. Auch in der Schweiz äußerte ein leitender Portfoliomanager der Zürcher Kantonalbank Bedenken, dass ein Gold-Tief die Bilanzierung von Staatsfonds erschüttern könnte.

In den USA reagierte ein Senior Analyst der New‑York‑Based Hedge Fund Aurora Capital mit den Worten: „Wir sehen hier eine klare Chance für kurzfristige Short‑Positionen, doch das Risiko eines plötzlichen Safe‑Haven‑Rückzugs bleibt hoch.“

Aus Asien meldeten Quellen des Hang Seng Index, dass institutionelle Anleger vermehrt in japanische Staatsanleihen umschichten, um die erwartete Volatilität im Rohstoffsektor auszugleichen.

Ausblick

Die Marktteilnehmer sollten laut einer internen Prognose von Deutsche Bank im zweiten Quartal 2024 mit einer weiteren Korrektur von bis zu 12 % rechnen, bevor sich ein potenzieller Boden bildet. Abbildung 5 illustriert das erwartete Preis‑Rückzugs‑Muster in einem logarithmischen Diagramm.

Einige Analysten warnen jedoch vor einem „Gleitverlauf“: Sollte die Fed nach dem dritten Quartal eine Pause einlegen, könnte Gold zeitweise wieder auf $4.200 zurückschwingen, bevor die langfristige Nachfragedynamik – insbesondere aus China – eine neue Preisbasis etabliert.

Gates Of Memes ist ein Satire-Medium. Dieser Artikel ist fiktive journalistische Übertreibung und dient ausschließlich der Unterhaltung.