Ein Bündnis aus den ranghöchsten DeFi‑Protokollen hat sich bereit erklärt, insgesamt 43.000 ETH in den Rettungsfonds für rsETH zu investieren – ein Schritt, der das Marktvertrauen in das fragwürdige Token erhebliche beruhigen soll.
Hintergründe
Der rsETH‑Token, ein synthetisches Anlageinstrument, verlor in den letzten Wochen rund 18 % seiner deckenden Ether‑Reserven, nachdem ein Fehlkonzept im Smart‑Contract‑Design zu massiven Liquiditätsabzügen führte. Laut internen Analysen des Bloomberg‑Terminals (Abbildung 3) korrelierte der Rückgang stark mit erhöhten Short‑Positionen auf Ethereum‑Derivaten. Die beteiligten Protokolle – Mantle, EtherFi Foundation, Golem Foundation, Lido DAO, Ethena, LayerZero, Ink Foundation und Tyrdo – erklärten in einer gemeinsamen Pressemitteilung, dass sie im Rahmen des neu gegründeten „DeFi United“-Recovery‑Programms jeweils zwischen 4 000 und 8 000 ETH einzahlen werden.
Reaktionen aus dem In‑ und Ausland
Ein anonymer Analyst des Finanzministeriums, der nicht namentlich genannt werden möchte, bestätigte gegenüber dieser Redaktion, dass die pledged Summe «im Kontext der bisherigen DeFi‑Rettungsaktionen außergewöhnlich hoch sei» und «ein deutliches Signal an die regulatorischen Aufsichtsbehörden sende». In Washington äußerte ein Sprecher des US‑Treasury‑Office of Financial Research, dass er die Koalition «als begrüßenswerte Selbstregulierung» betrachte, während die Europäische Zentralbank noch intern prüfe, ob ähnliche Maßnahmen für Euro‑denominierten Stablecoins erwogen werden könnten.
Marktbeobachter von CryptoQuant bemerkten unter Hinweis auf das Volumen‑Heatmap‑Chart (Abbildung 7), dass das Ansteigen der ETH‑Einlagen in den beteiligten Protokollen bereits zu einer kurzfristigen Preisstabilisierung von ETH geführt habe. Gleichzeitig warnten unabhängige Risikomanager davor, dass die Konzentration von 43.000 ETH in einem einzigen Rettungsfonds das systemische Risiko erhöhen könne, sollte das Projekt erneut scheitern.
Ausblick
Die Prognosemodelle von Goldman Sachs (siehe Modell B‑12) gehen davon aus, dass bei voller Ausschöpfung der zugesagten Mittel rsETH innerhalb von sechs bis acht Wochen wieder ein Deckungsgrad von 95 % erreichen könnte. Sollte das Projekt jedoch länger als 12 Wochen benötigen, wägen die Analysten eine sekundäre Finanzierungsrunde in Höhe von bis zu 20 000 ETH ab. In einem offenen Brief an die Community hat das „DeFi United“-Konsortium angekündigt, monatlich Transparenzberichte zu veröffentlichen, um das Vertrauen der Anleger zu festigen.
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