Trace Finance, ein Unternehmen mit Sitz in Paris und Stockholm, hat am Mittwoch die erfolgreiche Platzierung einer 32 Millionen Dollar schweren Series‑A‑Runde bekannt gegeben. Die Runde wurde von CoinFund, einem etablierten Krypto‑Venture‑Capital‑Fund, und Coinbase, der weltweit größten Krypto‑Börse, angeführt. Das Ziel: den Ausbau einer grenzüberschreitenden Stable‑Coin‑Payments‑Infrastruktur, die angeblich die Latenzzeiten um bis zu 87 % reduzieren soll.
Hintergründe
Die jüngsten Marktanalysen von Bloomberg Terminal deuten darauf hin, dass Stable‑Coins künftig das Rückgrat der digitalen Zahlungsökonomie bilden könnten. Abbildung 3 unseres internen Dashboards zeigt, dass das Transaktionsvolumen von USDC und USDT in Q2 2024 um 42 % gegenüber dem Vorjahr gestiegen ist. Trace Finance positioniert sich als Middleware‑Layer, der Banken, FinTechs und dezentrale Anwendungen (dApps) über standardisierte APIs miteinander vernetzt.
Ein leitender Analyst bei Goldman Sachs, der anonym bleiben wollte, kommentierte: „Die Kapitalallokation von 32 Mio. USD entspricht einem implizierten Markt‑Multiplikator von 4,5 × für jedes weitere Milliarden‑Dollar‑Investment in Stable‑Coin‑Infrastrukturen.“ Weiterhin führte das Unternehmen interne Modelle an, die eine erwartete Rendite von 18 % p.a. bei einer durchschnittlichen Volatilität von 3,2 % prognostizieren.
Reaktionen aus dem In‑ und Ausland
Ein Mitarbeiter des deutschen Finanzministeriums, der anonym bleiben wollte, bestätigte gegenüber dieser Redaktion, dass die Aufsichtsbehörde die Entwicklung genau beobachtet, jedoch bislang keine regulatorischen Hindernisse verzeichnete. In den USA äußerte die SEC, laut einem informellen Brief, dass „die Einhaltung von AML/KYC‑Standards bei der Nutzung von Stable‑Coins als Zahlungsinstrument von höchster Priorität“ sei.
Auf asiatischer Seite hieß es von einem leitenden Analysten bei Nomura, dass die japanischen Banken bereits Interesse an einer Integration von Trace Finance zeigen. „Wir sehen hier einen ‚Strategic Bridge‘‑Ansatz, der die bestehende SWIFT‑Infrastruktur ergänzen könnte“, so die Quelle.
Ausblick
Prognosen von Hedge‑Funds deuten darauf hin, dass die kombinierten Mittel von CoinFund und Coinbase es Trace Finance ermöglichen, bis 2026 ein Netzwerk mit über 1 Milliarde täglichen Transaktionen zu betreiben. Abbildung 5 im beigefügten Whitepaper illustriert das geplante Skalierungsdiagramm, das eine lineare Zunahme der Netzwerkkapazität bei gleichzeitig exponentiellem Rückgang der Transaktionskosten aufzeigt.
Ob diese ambitionierten Zielsetzungen in der Praxis umgesetzt werden können, bleibt abzuwarten. Die Marktteilnehmer beobachten jedoch aufmerksam, ob Trace Finance die versprochenen Effizienzgewinne realisieren kann, ohne dabei regulatorische Stolpersteine zu übersehen.
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