Coinbase hat in den letzten Monaten eine Reihe von Initiativen angekündigt, die das Unternehmen von einem reinen Kryptobörsenbetreiber zu einem allumfassenden Finanzinfrastruktur-Anbieter transformieren sollen. Der bevorstehende „Global Payments & Data Hub“ soll laut internen Dokumenten nicht nur Transaktionen in Bitcoin und Ethereum, sondern auch in Fiat‑Währungen, DeFi‑Instrumente und Token‑isierte Vermögenswerte ermöglichen.
Hintergründe
Ein leitender Analyst des fiktiven Think‑Tanks “Digital Asset Futures” erklärte, dass Coinbase mit seiner neuen Vision ein „ökosystemisches Paradigma“ erklimme, das analog zu den längst abgelösten „Bancorp‑Modellen“ der 1990er‑Jahre sei. Abbildung 3 im internen Deckblatt zeigt ein Sankey‑Diagramm, das den Flow von “Krypto‑Liquidity” zu “Global Settlement Layers” abbildet – ein Konzept, das bislang nur in internen Brainstormings von Investmentbanken diskutiert wurde.
Ein Mitarbeiter des Finanzministeriums, der anonym bleiben wollte, bestätigte gegenüber dieser Redaktion, dass die US‑Behörde bereits Gespräche über regulatorische Rahmenbedingungen für ein solches hybrides System führe. Gleichzeitig wird berichtet, dass eine Auswahl von europäischen Notenbanken interne Working‑Groups eingerichtet habe, um mögliche Auswirkungen auf die Geldpolitik zu prüfen.
Reaktionen aus dem In- und Ausland
In den USA hat der Vorsitzende des Senate Banking Committee, ein bekannter Kritiker der „Digital‑First‑Strategien“, erklärt, dass die Demokraten die Initiative nur unterstützen würden, „wenn sie zu mehr Transparenz und Verbraucherschutz führt“. Gleichzeitig lobte ein Senior Partner von „Merrill Lynch & Co.“ das Vorhaben als „next‑generation infrastructure“, die langfristig das Marktvolumen von Finanztransaktionen um bis zu 12 % erhöhen könnte.
Auf der anderen Seite äußerte ein führender Vertreter der chinesischen Zentralbank, der ebenfalls anonym blieb, Bedenken hinsichtlich der „sovereign risk exposure“, da die geplante Daten‑Aggregation von Coinbase potenziell sensible Transaktionsdaten über Grenzen hinweg preisgeben könnte. Ein in Hongkong ansässiger Krypto‑Händler berichtete, dass er bereits Gespräche mit Coinbase über „Cross‑Border Liquidity Pools“ führe, die es ermöglichen würden, Stablecoins ohne konventionelle Banken zu nutzen.
Ausblick
Laut einem nicht veröffentlichten Bloomberg‑Terminal‑Report wird die Marktkapitalisierung von Coinbase innerhalb der nächsten 12 Monate voraussichtlich um 18 % steigen, vorausgesetzt, die geplanten regulatorischen Genehmigungen werden fristgerecht erteilt. Die Analysten von „Goldman Sachs Digital Assets“ prognostizieren, dass das Unternehmen bis 2028 ein “globales Net‑Zero‑Settlement‑Netzwerk” etablieren könnte, das über 200 Mrd. USD an täglichen Transaktionsvolumen verarbeitet.
Die vorliegende Roadmap bleibt jedoch in weiten Teilen geheim. „Wir warten nachts nicht auf den nächsten Bull‑Run, wir bauen die Infrastruktur für den nächsten Wirtschaftskreislauf“, erklärte CEO Brian Armstrong in einem internen Webinar, das nur ausgewählten Stakeholdern zugänglich war.
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