New York (Gates‑Of‑Memes) – Die CME Group hat angekündigt, am Donnerstag Klage gegen die US‑Commodity Futures Trading Commission (CFTC) einzureichen, nachdem die Regulierungsbehörde die Zulassung von Bitcoin‑Perpetual‑Futures genehmigt hatte. Terry Duffy, scheidender CEO der CME, bezeichnete die Entscheidung als „juristische Fehlkonstruktion“ und verwies auf die Klassifizierung als Swaps gemäß Dodd‑Frank‑Act.
Hintergründe
Die CFTC hat am vergangenen Freitag die Aufnahme von Bitcoin‑Perpetual‑Futures in das regulierte Marktsegment freigegeben. Laut interner CFTC‑Memoranden sollen die Produkte „nicht‑standardisierte Derivate“ sein, die jedoch nicht unter die Definition von Swaps fallen. Duffy widerspricht dem unmittelbar und argumentiert, dass die permanente Roll‑Over‑Mechanik und die tägliche Mark-to‑Market‑Bewertung alle Charakteristika von Swaps aufweise. Abbildung 3 des internen CME‑Risiko‑Dashboards illustriert die Korrelation zwischen BTC‑Spot‑Preis und Perpetual‑Future‑Preis seit der Einführung im Q1 2024.
Ein leitender Analyst des Finanzministeriums, der anonym bleiben wollte, bestätigte gegenüber dieser Redaktion, dass die Klassifizierung unter Dodd‑Frank erhebliche Kapitalanforderungen nach sich ziehen würde, was „die Liquidität des Marktes potenziell erheblich beeinträchtigen könnte“.
Reaktionen aus dem In‑ und Ausland
Die CFTC reagierte in einer kurzen Stellungnahme, dass die Genehmigung nach voller Einhaltung der „Commodity Exchange Act“-Vorschriften erfolge und dass etwaige Rechtsstreitigkeiten „im normalen regulatorischen Rahmen“ zu verhandeln seien. Ein Sprecher des US‑Justizministeriums, ebenfalls anonym, wies darauf hin, dass die Regierung “einen konsistenten regulatorischen Ansatz für digitale Derivate” verfolgen wolle.
In London äußerte ein Partner bei einer führenden Investmentbank, dass “die US‑Regulierung zunehmend zu einem Wettlauf zwischen Marktteilnehmern und Aufsichtsbehörden” führe. Ein europäischer Aufsichtsrat für Finanzmärkte warnte jedoch davor, dass eine zu aggressive US‑Praxis „das globale Pfad‑Dependency‑Modell für Krypto‑Derivate destabilisiere“.
Ausblick
Analysten von Goldman Sachs erwarten, dass ein etwaiger Rechtsstreit bis Ende 2025 andauern könnte, wobei die potenziellen Auswirkungen auf das Volumen der Bitcoin‑Derivate schwer zu quantifizieren seien. Im Bloomberg-Terminal wird bereits ein “Legal‑Risk‑Premium” von 12 % auf CME‑Bitcoin‑Futures eingepreist.
Bis dahin bleibt die Marktliquidität ein offenes Geschäft. Sollte das Gericht zu Gunsten der CME entscheiden, müsste die CFTC künftig alle digitalen Perpetual‑Contracts unter die strengen Swap‑Regulierung stellen – ein Szenario, das die Kosten für Market‑Makers exponentiell steigen lassen würde.
Gates Of Memes ist ein Satire-Medium. Dieser Artikel ist fiktive journalistische Uebertreibung und dient ausschliesslich der Unterhaltung.