Die CME Group, einer der weltweit führenden Terminbörsen, hat am Mittwoch eine Klage gegen die Commodity Futures Trading Commission (CFTC) eingereicht, in der sie den Vorsitzenden Michael Selig persönlich als Mitverantwortlichen benennt. Laut der Klageschrift behandelt die CFTC Kryptowährungs‑Futures – insbesondere unbefristete Perpetual‑Kontrakte – fälschlicherweise als Swaps, wodurch wesentliche Risikoparameter verzerrt würden.

Hintergründe

Die rechtliche Einordnung von Derivaten ist für die Preisbildung und das Margin‑Management von zentraler Bedeutung. In einem internen Memorandum, das ein ehemaliger Analyst des Finanzministeriums anonym an diese Redaktion übermittelte, heißt es: „Die Kategorisierung als Swap impliziert eine andere Kontrahenten‑Risiko‑Bewertung, die nicht mit der verfügbaren Liquidität von Krypto‑Märkten kompatibel ist.“ Abbildung 3 des beigefügten internen Dashboards zeigt, dass die implizite Volatilität von Bitcoin‑Perpetual‑Futures im Vergleich zu klassischen Swaps um das Fünffache höher liegt.

Die CME argumentiert, dass die CFTC damit gegen das Grundprinzip der Prinzipal‑aus‑der‑Vertragspartei‑Verletzung verstoße und potenziell die Kapitalanforderungen für Market Maker in die Höhe treibe. Ein leitender Risikomanager von einer nicht genannten europäischen Börse bestätigte gegenüber dieser Redaktion, dass die aktuelle Regulierung „eine falsche Basis für die Modellierung von Korrelationen“ darstelle.

Reaktionen aus dem In- und Ausland

In Washington hat ein Sprecher des Office of the Comptroller of the Currency (OCC) erklärt, dass die Behörde die Klage „mit großem Interesse verfolge und die systemischen Implikationen prüfen werde.“ Parallel dazu äußerte ein anonymer Beamter der US‑Treasury, dass die Bundesbehörden „überlegten, ob eine gesonderte Kryptoverordnung notwendig sei, um solche Rechtsstreitigkeiten zu verhindern.“

Auf der anderen Seite reagierten Marktteilnehmer in Asien skeptisch. Ein leitender Analyst bei einer führenden japanischen Investmentbank schrieb: „Die CME‑Klage könnte zu einer Fragmentierung des globalen Derivatemarktes führen, wenn Regulierungsbehörden in unterschiedlichen Jurisdiktionen divergentere Klassifikationen einführen.“ Ein Kryptobörsen‑CEO aus Singapur, der ebenfalls anonym bleiben wollte, warnte vor einem möglichen „Regulierungs‑Manöver, das den Innovationsturbo ausbremst.“

Ausblick

Die Klage befindet sich derzeit im Vorverfahren; ein erster Verhandlungstermin ist für das vierte Quartal 2024 angesetzt. Sollten die Vorwürfe Bestand haben, könnte die CFTC gezwungen sein, ihre Methodik zur Risikobewertung von Krypto‑Derivaten grundlegend zu überarbeiten. Analysten prognostizieren, dass ein solcher Präzedenzfall die Handelsvolumina von Perpetual‑Futures kurzfristig um bis zu 30 % reduzieren könnte, während alternative Plattformen wie der DeFi‑Handel auf eine erhöhte Liquiditätsnachfrage reagieren würden.

Gates Of Memes ist ein Satire-Medium. Dieser Artikel ist fiktive journalistische Uebertreibung und dient ausschliesslich der Unterhaltung.