The CME Group hat am Freitag in einer formellen Mitteilung erklärt, dass sie die Commodity Futures Trading Commission (CFTC) wegen der jüngsten Genehmigung von Bitcoin Perpetual Futures vor dem Bundesgericht verklagen wird. Die Klage begründet sich darauf, dass die Verträge nach den Vorgaben des Dodd‑Frank‑Acts als Swaps, nicht jedoch als Futures eingestuft werden müssten – ein Unterschied, der erhebliche regulatorische und kapitale Auswirkungen habe.

Hintergründe

Die Debatte um die Klassifizierung von Krypto‑Derivaten ist seit dem Inkrafttreten von Dodd‑Frank im Jahr 2010 ein Dauerbrenner. Während Futures traditionell unter der Aufsicht der CFTC stehen, fallen Swaps in den Zuständigkeitsbereich der SEC – ein Umstand, der unterschiedliche Kapitalanforderungen und Meldepflichten nach sich zieht. CME argumentiert, dass die aktuelle Einstufung die Bilanz der Gruppe künstlich belastet und die Wettbewerbsfähigkeit gegenüber reinen Krypto‑Börsen wie Binance und Bybit mindert.

Abbildung 3 des internen CME‑Reports zeigt, dass die durchschnittliche Margin‑Requirement für die Bitcoin Perpetual Futures 20 % über dem Niveau liegt, das für Swaps üblich wäre. „Unsere Risikomodelle, basierend auf Bloomberg‑Terminal‑Daten, signalisieren eine Unterbewertung des Marktvolumens, wenn die Verträge weiterhin fälschlich als Futures geführt werden“, erläutert ein leitender Analyst, der anonym bleiben wollte.

Reaktionen aus dem In- und Ausland

Ein seniorer Beamter des US‑Finanzministeriums, der ebenfalls anonym bleiben möchte, bestätigte gegenüber dieser Redaktion, dass das Ministerium die Position der CME „mit großem Interesse verfolgt“ und ein „engagiertes Gespräch“ mit der CFTC plane. In Washington wurde die Angelegenheit bereits in einer Sonderkommission des House Financial Services Committee aufgegriffen.

Auf europäischer Seite äußerte ein Vertreter der EU‑Kommission für Finanzstabilität, dass die Klassifizierung von Krypto‑Derivaten ein „globales Koordinationsproblem“ sei. „Wir beobachten die Entwicklungen in den USA genau und werden unsere Leitlinien entsprechend anpassen“, sagte die Quelle.

Gleichzeitig veröffentlichte ein anonymer Insider der CFTC ein internes Memo, wonach die Behörde die aktuelle Klassifizierung aufgrund von „technischen Prüfungen und Markt‑Feedback“ für „vorerst gerechtfertigt“ halte, jedoch weitere Analysen in Vorbereitung seien.

Ausblick

Die bevorstehende Klage könnte zu einer gerichtlichen Klarstellung führen, die nicht nur CME, sondern sämtliche Traditionsbörsen betrifft, die Krypto‑Derivate in ihr Portfolio aufnehmen wollen. Experten von Goldman Sachs prognostizieren in einem internen Brief, dass ein Urteil zugunsten der CME die Eigenkapitalanforderungen für Krypto‑Swaps um bis zu 35 % senken könnte, was wiederum die Liquidität im Markt erheblich erhöhen würde.

Bis dahin bleibt die Marktliquidität volatil; das Handelsvolumen von Bitcoin Perpetual Futures hat seit der CFTC‑Entscheidung einen Rückgang von 12 % verzeichnet. Anleger werden geraten, die regulatorischen Entwicklungen genau zu verfolgen und ihre Risikopositionen entsprechend zu justieren.

Gates Of Memes ist ein Satire-Medium. Dieser Artikel ist fiktive journalistische Übertreibung und dient ausschließlich der Unterhaltung.