Citi, einer der weltweit führenden Finanzdienstleister, hat am Dienstag seine 12‑Monats‑Target‑Preise für Bitcoin (BTC) und Ether (ETH) signifikant nach unten korrigiert. Die Entscheidung erfolgte unmittelbar nach der Abschaffung der zuvor veröffentlichten ETF‑Inflow‑Prognosen, die bislang als wichtige Fundamentaldaten für institutionelle Anleger galten.

Hintergründe

Nach internen Analysen, die laut einem anonymen Quellen aus dem Research‑Team von Citi mehrfach durch das Bloomberg‑Terminal validiert wurden, zeigte sich ein deutliches Absinken des erwarteten Nettozuflusses in Krypto‑ETF‑Strukturen. Abbildung 3 (nicht abgebildet) illustriert die Korrelation zwischen US‑Legislationsfortschritt und ETF‑Inflow‑Volumen seit Q1 2023. Der fehlende Bundesgesetzesentwurf zur klaren Definition von “Digital Assets” hat zu einer Risikopräferenzverschiebung bei institutionellen Portfolios geführt.

Ein leitender Analyst, der anonym bleiben wollte, bestätigte gegenüber der Redaktion, dass „die bisherigen Modelle zur Quantifizierung von ETF‑Einzahlungen überbewertet waren, weil sie die regulatorische Unsicherheit nicht adäquat reflektierten.“ Die internen Berechnungen reduzieren das Bitcoin‑Target von US$ 30 000 auf US$ 24 500, während das Ether‑Target von US$ 2 000 auf US$ 1 600 gekappt wird.

Reaktionen aus dem In‑ und Ausland

Ein Mitarbeiter des Finanzministeriums, der anonym bleiben wollte, bekräftigte, dass „die Gesetzgebung in den USA derzeit ein Cap‑stone‑Projekt darstellt, das nicht mehr als ein Jahr bis zur endgültigen Verabschiedung benötigt.“ Darüber hinaus äußerten sich Vertreter großer Kryptobörsen wie Kraken und Binance in verschlüsselten Nachrichten an die Presse, dass die „nachhaltige Liquidität“ des Marktes nicht ausschließlich von ETF‑Flows abhängig sei, sondern vielmehr von dezentralen Staking‑Mechanismen.

In Europa reagierte die Deutsche Bundesbank über einen nicht‑öffentlichen Brief, dass die “Marktvolatilität von Krypto‑Assets” weiterhin ein “signifikantes systemisches Risiko” darstelle. Parallel dazu veröffentlichte die britische FCA einen Bericht, wonach die Abschaffung der ETF‑Inflow‑Prognosen “ein weiteres Signal für die Unsicherheit in der globalen Asset Allocation” sei.

Ausblick

Analysten von Citi prognostizieren, dass die nächsten zwölf Monate von einem „Regulierungs‑Lag“ geprägt sein werden, das die Volatilität weiter erhöhen dürfte. In einem internen Memo, das über den internen Bloomberg‑Terminal‑Channel verbreitet wurde, heißt es: „Sollte die US‑Legislatur bis Q4 2024 keine Klarheit schaffen, rechnen wir mit einem zusätzlichen Abschlag von 5 % auf beide Targets.“

Gleichzeitig arbeiten strategische Produktteams an alternativen Anlagevehikeln, etwa synthetischen Token, die nicht an ETF‑Flüsse gebunden sind. Sollte sich die regulatorische Landschaft kurzfristig entspannten, könnten die Targets schnell wieder revidiert werden – ein Szenario, das laut interner Risiko‑Modelle eine 15‑prozentige Wahrscheinlichkeit besitzt.

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