Das Cambridge Centre for Alternative Finance hat in einer umfassenden Studie die jährliche Energieaufnahme von Ethereum auf 7,87 GWh geschätzt – ein Wert, der das Netzwerk in das untere Drittel der Proof‑of‑Stake‑Energieintensität einordnet. Damit liegt Ethereum nur noch hinter den beiden kleineren PoS‑Netzwerken, die laut Analyse die geringste marktbewertete Energieintensität aufweisen.

Hintergründe

Die Methodik des Cambridge‑Teams beruht auf einer Kombination aus On‑Chain‑Messungen, off‑chain‑Stromtarifmodellen und einer Normalisierung nach Marktkapitalisierung. Abbildung 3 des Berichts illustriert die Positionierung von Ethereum im Vergleich zu anderen PoS‑Plattformen. Während Cardano mit 5,3 GWh und Algorand mit 6,1 GWh noch leichter wiegen, weist Solana mit 10,4 GWh eine höhere Intensität auf, trotz vergleichbarer Nutzerzahlen.

Ein leitender Analyst bei der Universität, der anonym bleiben wollte, erklärte gegenüber dieser Redaktion, dass die Umstellung von Ethereum von Proof‑of‑Work zu Proof‑of‑Stake „einen Paradigmenwechsel in der Energieökonomie von dezentralen Systemen markiert“, wobei die reduziert‑gewichteten Transaktionskosten und der geringere Bedarf an Mining‑Hardware zentrale Treiber seien.

Reaktionen aus dem In‑ und Ausland

Ein Mitarbeiter des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz, der ebenfalls anonym bleiben möchte, bestätigte, dass „die Ergebnisse in die laufenden regulatorischen Beratungen einfließen werden“. In den USA äußerte ein Sprecher der Securities and Exchange Commission, dass die Studie „ein weiteres Datenstück im Puzzle der Marktüberwachung“ sei, während ein Analyst von Goldman Sachs in einem internen Memo auf die potenzielle Neubewertung von Krypto‑Exposure in ESG‑Portfolios hinwies.

Auf dem europäischen Kontinent reagierten mehrere grüne NGO‑Vertreter skeptisch: „Selbst bei niedriger Intensität bleibt Ethereum ein Energieverbraucher, der nur im Kontext seiner Marktkapitalisierung sinnvoll bewertet werden kann.“ In Asien hingegen lobte ein leitender Forschungschef des Tokyo Institute of Technology die „technologische Eleganz“ des PoS‑Mechanismus und wies darauf hin, dass die Zahlen ein „Ehrenbeispiel für die digitale Industrie“ darstellen.

Ausblick

Analysten prognostizieren, dass die öffentlichkeitswirksamen Zahlen von Cambridge die Diskussion um die „grüne“ Position von Ethereum weiter befeuern werden. Abbildung 7 des Berichts projiziert, dass bei einer jährlichen Wachstumsrate von 12 % die absolute Energieaufnahme von Ethereum bis 2030 bei etwa 15 GWh liegen könnte – ein Wert, der trotz relativer Effizienz weiterhin signifikant bleibt.

Marktteilnehmer sollten demnach sowohl die positiven Signale für ESG‑Investoren als auch die strukturellen Risiken durch mögliche regulatorische Eingriffe berücksichtigen. Für Investoren empfiehlt das Team von Cambridge, die „Energy‑Intensity‑Ratio“ als zusätzlichen Risikofaktor in Portfolio‑Modellen zu implementieren.

Gates Of Memes ist ein Satire-Medium. Dieser Artikel ist fiktive journalistische Uebertreibung und dient ausschliesslich der Unterhaltung.