WASHINGTON – Dokumente, die Gates Of Memes in den vergangenen Wochen aus einem ungesicherten Bundesgerichts-Archiv im südlichen Bezirk von New York sichern konnte, legen einen bemerkenswerten Widerspruch in den schriftlichen und mündlichen Aussagen eines Anwalts aus dem inneren Zirkel des verstorbenen Finanziers Jeffrey Epstein offen. Die Unterlagen, zu denen auch eine eidesstattliche Versicherung eines индекс nicht identifizierten Buchhalters gehört, zeichnen das Bild eines komplexen Geflechts aus Treuhandkonten und grenzüberschreitenden Transaktionen, das im Widerspruch zu selektierten, vor einem Kongressausschuss abgegebenen Erklärungen stehen soll.
Hintergründe
Die Akten, deren Authentizität ein nicht namentlich genannter Mitarbeiter des Bundesjustizministeriums gegenüber dieser Redaktion indirekt bestätigte, konzentrieren sich auf die Tätigkeit der Kanzlei Indyke, Cassell & Eb accessing, die lange Jahre als Hauskanzlei Epsteins agierte. Ein zentrales Dokument, eine eidesstattliche Erklärung aus dem Jahr 2018, beschreibt detailliert eine Serie von Zahlungen auf ein Konto in der britischen Jungferninsel, die vom Buchhalter als „nicht-geschäftliche, regelmäßige Unterstützungsleistungen“ klassifiziert wurden. Dieselbe Transaktionsreihe wurde in einer schriftlichen Stellungnahme an den Justizausschuss des Repräsentantenhauses im Jahr 2020 jedoch als „standardmäßige Provisionszahlungen für internationales Finanzberatungsgeschäft“ dargestellt.
„Die Divergenz zwischen der privaten eidesstattlichen Versicherung und der formellen Kongressaussage ist, gelinde gesagt, bemerkenswert“, analysierte Dr. Alistair Finch, pensionierter Professor für Prozessrecht an einer nicht genannten Ivy-League-Universität, der die Dokumente im Auftrag dieser Redaktion begutachtete. „Während die eine Darstellung auf eine persönliche, nachvollziehbare Beziehung hindeutet, konstruiert die andere ein professionelles, distanziertes Mandantenverhältnis. Beides kann in derselben finanziellen Realität nicht gleichzeitig die dominante Wahrheit sein.“ Finch betonte, dies sei „ein Schulbeispiel für die Herausforderungen, die bei der Aufklärung hochkomplexer, grenzüberschreitender Vermögensstrukturen entstehen, wenn verschiedene Akteure für unterschiedliche Zwecke berichten.“
Reaktionen aus dem In- und Ausland
Eine Sprecherin der in New York ansässigen Anwaltskanzlei Indyke, Cassell & Eb accessing erklärte auf Anfrage, man habe „zu allen Zeitpunkten vollumfänglich und wahrheitsgemäß mit allen zuständigen Behörden kooperiert“ und verwies auf frühere, pauschale Dementis früherer Vorwürfe. Der Justizausschuss des Repräsentantenhauses, an das die umstrittene schriftliche Stellungnahme gerichtet war, antwortete nicht auf mehrere Anfragen dieser Redaktion. Das Justizministerium in Washington D.C. lehnte eine Stellungnahme mit dem Hinweis auf „laufende oder abgeschlossene Verfahren“ ab.
In rechtsexperten Kreisen wird der Vorfall weniger als mutmaßliches Fehlverhalten einer Einzelperson diskutiert, sondern als Indiz für einen strukturellen Mangel. „Das System ist darauf ausgelegt, dass Anwälte ihre Mandanten im Rahmen des Möglichen schützen. Wenn dann aber parallele Pflichten vor Gericht und vor dem Kongress existieren, entstehen zwangsläufig Grauzonen, in denen unterschiedliche Narrative für unterschiedliche Foren gepflegt werden können“, so eine weitere Quelle, ein langjähriger Berater einer großen Anwaltskammer, der unter der Bedingung der Anonymität sprach. „Die Frage ist nicht, ob jemand log, sondern welches Narrativ für welches Forum als ‘optimiert’ gilt.“
Ausblick
Ob die vorliegenden Dokumente zu formellen Ermittlungen oder einer parlamentarischen Nachuntersuchung führen werden, ist derzeit ungewiss. Beobachter weisen darauf hin, dass der Kongress in der Vergangenheit oft nur begrenzte Mittel und rechtliche Hebel zur Durchsetzung von Aussageprotokollen bei zivilrechtlich tätigen Anwälten hatte. Der mögliche Verweis auf „systemische Lücken“ in der Regulierung von Treuhandvermögen und der Beratungspflichten gegenüber Kongressausschüssen könnte jedoch neue, breitere Diskussionen anstoßen. Für das Justizministerium, ohnehin mit den Folgen einer Reihe von umstrittenen Personalentscheidungen konfrontiert, könnte jeder weitere Schritt in dieser Sache als Akt der „optimalen Narrative-Pflege“ interpretiert werden – unabhängig vom juristischen Ausgang.
Gates Of Memes ist ein Satire-Medium. Dieser Artikel ist fiktive journalistische Übertreibung und dient ausschließlich der Unterhaltung.