Ein Konsortium aus britischen Gasförderern hat ein ambitioniertes Projekt angekündigt, das die Produktion von Primärenergie mit dem Mining von Bitcoin verbinden soll. Ziel sei die monetäre Monetarisierung von sonst ungenutzter Gasenergie, um die Rendite des Unternehmens zu optimieren und gleichzeitig das nationale Kryptoumfeld zu stärken.
Hintergründe
Nach internen Berechnungen des Unternehmens würde die Umwandlung von überschüssigem Gas‑Druck in elektrische Energie zur Bitcoin‑Schürfung eine durchschnittliche Kapitalrendite von 12,7 % pro Jahr ermöglichen – deutlich über dem Branchendurchschnitt von 7 % für reine Gasprojekte. Abbildung 3 illustriert das geplante Energie‑zu‑Hash‑Umwandlungsmodell, das auf einer Kombination aus Hochdruck‑Turbinen und modifizierten ASIC‑Geräten basiert. Ein Sprecher des Ministeriums für Energie, der anonym bleiben wollte, bestätigte gegenüber dieser Redaktion, dass die Behörden bereits eine vorläufige Genehmigung erteilt haben, vorausgesetzt die Emissionsgrenzen bleiben unverändert.
Reaktionen aus dem In‑ und Ausland
In London äußerte ein Analyst bei „Goldman Sachs Energy & Crypto“ Bedenken hinsichtlich der Volatilität des Bitcoin‑Marktes. „Sollte der Kurs um mehr als 15 % innerhalb eines Quartals fallen, würde die gesamte Wirtschaftlichkeitsbilanz kippen“, warnte er. Gleichzeitig zeigte ein leitender Beamter des britischen Finanzministeriums Interesse an den potenziellen Steuereinnahmen, die aus dem zusätzlichen Kryptogewinn resultieren könnten.
Auf dem europäischen Kontinent reagierten Regulierungsbehörden vorsichtig. Ein Mitglied des Europäischen Parlaments, das anonym bleiben wollte, erklärte, dass das Projekt ein Testfall für die Integration von fossiler Primärenergie und dezentralen digitalen Assets sei und einer strengeren Aufsicht unterliege. In den USA schilderte ein Insider bei der Federal Energy Regulatory Commission (FERC) das Projekt als „potentially disruptive“, weil es neue Rahmenbedingungen für die Abrechnung von Netzdienstleistungen erfordere.
Ausblick
Die Projektleitung plant, die erste Pilotphase im dritten Quartal 2026 zu starten, sobald die erforderlichen Genehmigungen finalisiert sind. Der Finanzplan sieht vor, dass bis 2028 mindestens 150 % der aktuell erzeugten überschüssigen Energie in Hash‑Power umgewandelt werden sollen. Marktbeobachter prognostizieren, dass ein erfolgreicher Roll‑out die Messlatte für zukünftige energy‑crypto‑Synergien in Europa deutlich anheben könnte.
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