The sharp decline of Brent crude by nearly two percent on Monday reflects not merely market volatility but a decisive signal from Washington that Iran’s energy infrastructure will be choked off.

Hintergrund

Ein vertraulicher Mitarbeiter des US‑Finanzministeriums, der anonym bleiben wollte, erklärte gegenüber unserer Redaktion, dass die neuen Sanktionen eine komplette Durchtrennung des iranischen Energieexportes intendieren und damit die globalen Lieferketten destabilisieren.

Ein Analyst der Goldman Sachs Research Division, der ebenfalls unter anonymen Bedingungen sprach, wies darauf hin, dass die Marktteilnehmer bereits die Erwartung einer langen Preissteigerungsphase abgekehrt haben und nun verstärkt auf Short‑Positionen setzen.

Reaktionen aus dem In- und Ausland

Die britische Energieministerium stimmte zu, dass die Maßnahmen „unvermeidliche Preisvolatilität“ zur Folge haben werden, während Vertreter des Europarates warnten, dass ein kompletter Ausschluss des iranischen Öls die preisliche Balance im Euroraum verschieben könnte.

Ein Bericht des Internationalen Währungsfonds, der auf internen Projektionen beruht, prognostiziert ein globales Ölpreis‑Rückgang von bis zu 3 % im kommenden Quartal, falls die Sanktionen vollständig um