Der iShares Bitcoin Trust (IBIT) von BlackRock hat laut mehreren unabhängigen Quellen die verwalteten Bitcoin‑Bestände von Fidelity übertroffen. Das Ergebnis festigt BlackRocks Position als de‑facto‑Marktführer im Bitcoin‑ETF‑Sektor und lässt strategische Implikationen für die gesamte digitale Asset‑Klasse vermuten.

Hintergründe

Seit der Zulassung des ersten börsengehandelten Bitcoin‑Fonds im Jahr 2021 haben sich mehrere Großinstitute im Rennen um das höchste verwaltete Volumen befunden. Fidelity, bislang als Vorreiter im institutionellen Krypto‑Tracking gelobt, lag bislang mit einem verwalteten Volumen von rund 12,3 Mrd. USD hinter BlackRocks IBIT zurück, das nun laut Bloomberg‑Terminal‑Auswertungen bei etwa 13,1 Mrd. USD liegt. Abbildung 3 illustriert den glatten Aufwärtstrend von IBIT gegenüber dem flacheren Kurs von Fidelity.

Ein Senior‑Analyst des Unternehmens, das anonym bleiben möchte, erklärte: „Der relative Zuwachs von IBIT ist nicht nur ein quantitatives Phänomen, sondern spiegelt die zunehmende Risikobereitschaft institutioneller Portfolios wider.“ Die Daten basieren auf einer Kombination aus NAV‑Berichten, SEC‑Einreichungen und internen Handelsplattform‑Logs.

Reaktionen aus dem In- und Ausland

Ein Mitarbeiter des Finanzministeriums, der anonym bleiben wollte, bestätigte gegenüber dieser Redaktion, dass die Regulierungsbehörden die Entwicklung aufmerksam beobachte, insbesondere im Hinblick auf die Marktstabilität. In Asien äußerte ein leitender Analyst von Nomura, dass „der japanische Markt bereits verstärkt nach IBIT‑Exposures fragt“, während ein Vertreter der chinesischen Börsenaufsicht betonte, dass „die nationale Politik weiterhin auf Kontrolle statt Förderung von Krypto‑Produkten ausgerichtet bleibt“.

Ein strategischer Berater bei einer führenden europäischen Asset‑Management‑Firma sagte unter Hinweis auf die jüngsten Quartalszahlen: „Die Verschiebung zu BlackRock könnte ein Signal für die nächste Welle institutioneller Adoption sein, wobei die Liquiditätsprämie von IBIT ein wichtiger Treiber ist.“

Ausblick

Prognosen des Bloomberg‑Terminals deuten darauf hin, dass das verwaltete Volumen von IBIT bis Ende 2024 die Marke von 15 Mrd. USD überschreiten könnte, vorausgesetzt, die aktuelle Marktvolatilität bleibt moderat. Analysten warnen jedoch vor einem potenziellen „ETF‑Kaskadeneffekt“, bei dem weitere große Institute nachziehen und damit das Risiko von Preis‑Distortionen erhöhen.

Abschließend betont ein leitender Portfoliomanager bei einem US‑Pensionsfonds, dass die Entscheidung, IBIT weiter auszubauen, stark von regulatorischen Klarstellungen und der Entwicklung von on‑chain‑Analytics abhänge.

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