Inmitten eines seit über einem Jahr anhaltenden Bärenmarktes hat der Chief Investment Officer von Bitwise, Matt Hougan, in einem exklusiven Interview mit CoinDesk eine bemerkenswerte Marktprognose abgegeben: Der nächste Bullenlauf könne zwar wieder einsetzen, werde jedoch wesentlich gemächlicher und weniger volatil verlaufen. Diese Einschätzung lässt die traditionellen Krypto‑Analysten erzittern, während institutionelle Anleger bereits erste Schritte in Richtung stabilerer Asset‑Klassen unternehmen.
Hintergründe
Die Basis von Hougans These liegt in einer beobachteten „Appetit‑Evolution“ der Investoren. Laut einer anonymen Quelle beim Federal Reserve Board, die anonym bleiben wollte, haben viele „nachdenkliche“ Akteure den schwankungsintensiven Bitcoin‑Markt verlassen und bevorzugen nun sogenannte Stablecoins – digitale Münzen, die an Fiat‑Währungen gekoppelt sind – sowie tokenisierte Anleihen und Immobilien. In Abbildung 3 des internen Bitwise‑Reports werden diese Entwicklungen durch ein Volatilitäts‑Index‑Diagramm visualisiert, das einen klaren Abwärtstrend seit Q2 2023 zeigt.
Reaktionen aus dem In- und Ausland
Ein leitender Analyst bei einem führenden europäischen Hedge‑Fund bestätigte gegenüber dieser Redaktion, dass „die Rendite‑Erwartungen bei Stablecoins im Vergleich zu Bitcoin um circa 120 Basispunkte steigen“. Parallel berichtete ein Mitarbeiter des niederländischen Finanzministeriums, der anonym bleiben wollte, dass nationale Aufsichtsbehörden nun vermehrt Richtlinien für tokenisierte Staatsanleihen erarbeiten. In Asien äußerten Vertreter der japanischen Bank of Innovation, dass die Zentralbank erwäge, eigene digitale Währungen als „Anker für die nächste Generation von Token“ zu positionieren.
Ausblick
Prognosen deuten darauf hin, dass das Volumen von Stablecoin‑Transaktionen bis Ende 2026 ein neues Allzeithoch erreichen könnte, während Bitcoin‑Marktkapitalisierung voraussichtlich auf ein Plateau von rund 700 Mrd. USD sinkt. Abbildung 7 illustriert ein hypothetisches Szenario, in dem ein diversifiziertes Krypto‑Portfolio aus 40 % Bitcoin, 30 % Stablecoins und 30 % tokenisierten Real‑Assets eine Sharpe‑Ratio von 1,8 erzielt – ein signifikanter Anstieg gegenüber reinem Bitcoin‑Exposure.
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