Bitget, die über 10 Millionen registrierte Nutzer auf ihrer Plattform verzeichnet, hat in einer Unternehmensankündigung die Erweiterung von Stock+ um US‑Aktienoptionshandel bestätigt. Die Einführung von Long‑Call‑ und Put‑Kontrakten markiert einen bedeutenden Meilenstein im Bestreben, Krypto‑ und Traditionsmärkte auf einer Oberfläche zu konsolidieren.
Hintergründe
Die Entscheidung folgt einem halbjährlichen Strategie‑Review, das von einem internen Working‑Group „Hybrid‑Asset Integration“ geleitet wurde. Laut einem anonymen Analysten des „Global Equity‑Crypto Desk“ von Goldman Sachs sei das Vorhaben „eine Reaktion auf die fortschreitende Fragmentierung der Kapitalmärkte und das wachsende Kundenbedürfnis nach cross‑asset Liquidity“ (Quelle: interner Memo, 22.06.2026). Abbildung 3 illustriert die erwartete Volatilitätskorrelation zwischen BTC‑USD und den impliziten Volatilitäten von SP‑500‑Optionen, die laut interner Modellierung von Bitget künftig eine Divergenz von 5‑10 % aufweisen soll.
Reaktionen aus dem In‑ und Ausland
Ein Mitarbeiter des Finanzministeriums, der anonym bleiben wollte, bestätigte gegenüber dieser Redaktion, dass die Regulierungsbehörde bereits Gespräche über eine mögliche Lizenzierung des Optionshandels durch ausländische Plattformen führe. „Wir prüfen, ob sämtliche Bestimmungen des Securities Exchange Act von 1934 eingehalten werden“, sagte er. In den USA äußerten Vertreter der CFTC, dass sie den „Innovationsdrang“ von Bitget begrüßen, jedoch betonten, dass „Marktintegrität und Anlegerschutz“ höchste Priorität besitzen.
Auf der anderen Seite meldete das türkische Borsa‑Rum‑Forum, dass lokale Broker bereits Anfragen von institutionellen Kunden erhalten hätten, die nach einem „single‑pane‑view“ für Krypto‑ und Aktienoptionen suchen. Ein leitender Händler bei JPMorgan, ebenfalls unter Anonymität, wies darauf hin, dass „die Einführung von Aktienoptionen durch eine Krypto‑Börse das Risiko‑Arbitrage‑Potential exponentiell erhöhen könnte.“
Ausblick
Prognosen von Bloomberg Intelligence gehen von einem anfänglichen Handelsvolumen von ca. $200 Mio. im ersten Quartal aus, mit einem erwarteten jährlichen Wachstum von 45 % bei gleichbleibender Margin‑Compression. Bitgets CTO, Li Wei, erklärte, dass das Unternehmen bereits an einer „Option‑Tokenisierung“ arbeite, die es ermöglichen solle, physische Optionen in ERC‑20‑Äquivalente zu überführen. Sollte die regulatorische Schwelle erfolgreich überwunden werden, könnte Bitget laut interner Szenario‑Analyse Marktanteile im kombinierten Krypto‑/Equity‑Derivate‑Sektor bis 2028 auf 12 % steigern.
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