Der Bitcoin (BTC) hat im September einen Rückgang von 20,48 % verzeichnet – den schlechtesten Monatsverlauf seit Juni 2022. Während die traditionellen Risiko‑Off‑Märkte den Abverkauf befeuern, zeigen neueste Analysen von Santiment, Glassnode und CryptoQuant drei on‑chain Signale, die auf eine sich vertiefende Kapitulation, jedoch zugleich auf Anzeichen von Erschöpft‑sein‑der‑Verkäufer hindeuten.
Hintergründe
Die drei Kernindikatoren – das „MVRV‑Zahlenspannungs‑Ratio“, die „NUPL‑Korrekturzone“ und die „Exchange‑Outflow‑Quote“ – haben in den letzten 30 Tagen historische Tiefstwerte erreicht. Abbildung 3 (nicht abgebildet) illustriert, dass das MVRV‑Ratio seit dem Jahresbeginn um 0,42 Punkte gefallen ist, ein Niveau, das laut internen Modellen nur noch in 3‑5 % der bisherigen Kapitulationszyklen vorkommt. Gleichzeitig hat das NUPL‑Signal, das die Nettopositionierung von langfristigen Inhabern misst, einen negativen Wendepunkt überschritten, was auf eine Erschöpfung der Verkaufsbereitschaft schließen lässt.
Ein anonymer Analyst des Unternehmens Santiment bestätigte gegenüber dieser Redaktion: „Unsere On‑Chain‑Daten zeigen, dass die Netto‑ETF‑Abflüsse von Bitcoin‑Fonds derzeit 8,475 Mrd. USD erreichen – ein Niveau, das historisch mit dem zweiten Quartal 2020 korreliert, als die Marktvolatilität sichtlich abnahm.“ Das dritte Signal, die Exchange‑Outflow‑Quote, hat laut CryptoQuant in den letzten zwei Wochen erstmals die 70 %‑Marke geknackt, ein bedeutender Schwellenwert, der häufig das Ende massiver Verkaufswellen signalisiert.
Reaktionen aus dem In‑ und Ausland
Ein hochrangiger Mitarbeiter des deutschen Finanzministeriums, der anonym bleiben wollte, erklärte: „Wir beobachten die Entwicklungen mit äußerster Sorgfalt. Sollte die Marktliquidität weiter erodieren, könnte dies regulatorische Interventionen nach sich ziehen.“ Gleichzeitig äußerte ein Senior‑Strategist von Goldman Sachs, „Die Daten deuten auf ein klassisches „Seller‑Exhaustion‑Pattern“ hin, vergleichbar mit den späten 2018‑Marktturbulenzen.“
In den USA meldete das Federal Reserve Office for Financial Stability, dass die Bitcoin‑Volatilität inzwischen das 9‑Monats‑Maximum der letzten fünf Jahre erreicht habe. Ein Sprecher von der Financial Conduct Authority in London fügte hinzu: „Wir stehen in engem Austausch mit den großen Kryptobörsen, um mögliche Marktstabilisierungsmaßnahmen zu prüfen.“
Ausblick
Auf Basis der kombinierten Signale prognostizieren die internen Modelle von Sanctum Capital einen mittelfristigen Erholungsimpuls innerhalb von 4‑6 Wochen, vorausgesetzt, dass die Exchange‑Outflows nicht weiter über den 75 %-Marktanteil steigen. Sollte das Verkäufer‑Exhaustion‑Signal weiter sich verfestigen, erwarten wir eine potenzielle Bodenbildung, die von institutionellen Akteuren ausgenutzt werden könnte.
Investoren wird geraten, das Risiko‑/Ertrags‑Profil ihrer Portfolios zu re‑bewerten und gegebenenfalls Hedging‑Strategien über Optionen oder Futures zu implementieren. Die nächsten Datenpunkte – insbesondere das wöchentliche Update des MVRV‑Ratios – werden entscheidend sein, um die weitere Marktentwicklung zu bewerten.
Gates Of Memes ist ein Satire-Medium. Dieser Artikel ist fiktive journalistische Übertreibung und dient ausschließlich der Unterhaltung.