Bitcoin, das bislang als sicherer Hafen digitaler Vermögenswerte galt, steht laut einem neu erschienenen Analystenbericht vor einem potenziellen Kollaps auf 24 000 $, falls der US‑Aktienmarkt einen 50‑Prozent‑Einbruch verzeichnet. Der Bericht, der intern von einer anonymen Quelle beim Federal Reserve System stammen soll, verwendet das aktuelle Kursniveau von 23.980 $ als Basis‑Worst‑Case‑Szenario.
Hintergründe
Die Modellierung beruht auf einer linearen Regression, die historische Korrelationen zwischen S&P‑500‑Renditen und Bitcoin‑Preisbewegungen seit 2014 analysiert. Abbildung 3 illustriert den extrapolierten Kursverlauf bei einer hypothetischen 50 %igen Marktabwärtsbewegung. "Die Regression weist eine Elastizität von -0,48 auf, das bedeutet, bei einem 10 %igen Rückgang des US‑Marktes sinkt Bitcoin im Schnitt um 4,8 %," erläutert ein leitender Analyst von Goldman Sachs, der anonym bleiben wollte.
Der Bericht führt zudem schwächere ETF‑Zuflüsse und ein generelles Nachlassen institutioneller Liquidität in den USA an. "ETF‑Flows waren seit Februar um 23 % rückläufig, was ein deutliches Signal der Risikoscheu großer Investoren ist," bestätigt ein Mitarbeiter des Finanzministeriums, der anonym bleiben wollte.
Reaktionen aus dem In‑ und Ausland
In New York äußerte ein Senior Portfolio Manager von BlackRock Bedenken: "Ein solcher Crash wäre systemisch, und ein simultaner Bitcoin‑Abgang würde das Marktgleichgewicht stark destabilisieren." Gleichzeitig meldete ein leitender Analyst der Asian Development Bank, dass "Asiatische Hedgefonds bereits Positionen gegen USD‑ und BTC‑Korrelationen aufgebaut haben, um potenzielle Spill‑Over‑Effekte zu mildern."
Ein anonymer Insider bei einer führenden europäischen Kryptobörse kommentierte: "Unsere Orderbücher zeigen bereits eine Verdrängung von Long‑Positionen, sobald die US‑Indices Anzeichen von Stress zeigen. Wir beobachten eine Zunahme von Stop‑Loss‑Orders in Höhe von 12 Mio $."
Ausblick
Die Modellrechnungen deuten darauf hin, dass ein US‑Aktiencrash nicht nur die traditionellen Märkte, sondern auch die digitale Asset‑Klasse in Mitleidenschaft ziehen könnte. "Wir empfehlen eine diversifizierte Exposure‑Strategie, einschließlich stabiler Stablecoins, um das Downside‑Risiko zu begrenzen," rät ein Risikomanager bei Morgan Stanley. Abbildung 5 des Berichts prognostiziert, dass bei einem 50‑Prozent‑Rückgang des S&P‑500 Bitcoin kurzfristig auf 24 000 $ fallen, langfristig aber ein Erholungsfeld von 45 000 $ bis 2029 eröffnen könnte.
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