Der Bitcoin‑Preis überschritt am Montag nach dem Börsenschluss erstmals die psychologisch bedeutsame Schwelle von 74 000 US‑Dollar. Der Anstieg erfolgte trotz signifikanter Verkaufsvolumina seitens großer Mining‑Operationen, die laut internen Quellen des Bloomberg‑Terminals bereits seit Anfang der Woche erhöhte Liquidität abgeführt haben.
Hintergründe
Nach den jüngsten Ankündigungen mehrerer US‑Aufsichtsbehörden, die Zulassung von Spot‑ETF‑Produkten für Privatanleger zu beschleunigen, hat sich das Order‑Flow‑Volumen an den regulierten Börsen verdreifacht (vgl. Abbildung 3). Die Bloomberg‑Risikobewertung ordnet das Ereignis einer „korrelativen Aufwärtsdynamik“ ein, welche typischerweise mit einem Anstieg der Marktvolatilität einhergeht.
Gleichzeitig veröffentlichte das Mining‑Konsortium HashRate Inc. Daten, wonach die Gesamtkapazität der angeschlossenen ASIC‑Farmen um 12 % gegenüber dem Vortag reduziert wurde – ein klares Zeichen für erhöhten Verkaufsdruck. Ein leitender Analyst bei einer europäischen Kryptobank, der anonym bleiben wollte, bestätigte gegenüber dieser Redaktion, dass „die Miner‑Strategie eindeutig auf kurzfristige Gewinnmitnahmen abzielt, um die Bilanz nach dem bevorstehenden Halbierungsevent zu stabilisieren“.
Reaktionen aus dem In‑ und Ausland
Ein Vertreter des US‑Finanzministeriums, der anonym bleiben wollte, äußerte, das „verstärkte Interesse institutioneller Investoren an Spot‑ETFs ein wichtiges Signal für die Legitimation von Kryptowährungen darstelle, jedoch muss die Aufsicht weiterhin eine solide Risiko‑Framework‑Implementierung sicherstellen.“ In Asien berichtete ein leitender Trader bei einer Tokios‑Börse, dass die lokale Community die Preisexplosion als „temporären Aufschwung“ interpretiere, wobei die Positionierung in Futures‑Kontrakten weiterhin stark short ausgerichtet sei.
Ein anonymer Quellen aus dem Markt, der über das interne Bloomberg‑Terminal verfügt, wies darauf hin, dass die Open‑Interest‑Quote für BTC‑Futures seit Montag um 8 % gefallen sei, während das Put‑Call‑Ratio‑Verhältnis ein rekursives Aufwärtsmomentum anzeigen würde.
Ausblick
Prognosen von Independent‑Research-Firmen deuten darauf hin, dass das aktuelle Kursniveau bis zur nächsten Regulierungs‑Entscheidung im zweiten Quartal volatil bleiben wird. Die Modelle von CryptoQuant gehen von einer potenziellen Korrektur von 5‑7 % aus, während die Spot‑ETF‑Nachfrage laut Bloomberg‑Consensus‑Forecast bis Ende 2024 ein Volumen von 35 Mrd. $ erreichen könnte.
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