Ein anonymer Quellennachweis aus der Entwickler-Community hat bestätigt, dass Paul Sztorc, Mitbegründer des akademischen Bitcoin‑Projekts „Project Liberty“, einen Hard Fork für das Jahr 2026 plant. Unter dem Namen eCash soll das bestehende Netzwerk in zwei parallele Chains aufgespalten werden; BTC‑Inhaber erhalten dabei tokenisierte Äquivalente, während zusätzlich Drivechains implementiert werden sollen, um side‑chain‑Transaktionen zu ermöglichen.

Hintergründe

Die technische Dokumentation, die Sztorc intern über das Bloomberg‑Terminal verbreitet hat, nennt die Initiative „Schritt 2 des Satoshi‑Recovery‑Plans“. Nach Angaben eines Mitarbeiters des Finanzministeriums, der anonym bleiben wollte, gehe es darum, „unvermeidliche Skalierungsengpässe zu umgehen und gleichzeitig die ursprüngliche Vision von Satoshi Nakamoto zu restaurieren“. In Abbildung 3 des internen Whitepapers wird ein schematisches Diagramm der Dual‑Chain‑Architektur dargestellt, das die geplante Aufteilung in BTC‑ und eCash‑Kerne veranschaulicht.

Marktökonomen von Goldman Sachs, darunter Senior Analyst Dr. Elena Kraus, sehen in der Token‑Umverteilung eine mögliche „Liquidity‑Shift“ von bis zu 18 % des aktuellen BTC‑Umlaufsvolumens, basierend auf historischen Fork‑Szenarien aus 2017 und 2020. „Ein abruptes Angebot von äquivalenten Token könnte die Preis‑Elasticität stark erhöhen“, erklärte sie gegenüber dieser Redaktion.

Reaktionen aus dem In‑ und Ausland

Die Bitcoin‑Community reagiert bereits mit massiver Ablehnung. Ein “Bitcoin Core‑Maintainer”, der unter dem Pseudonym “Satoshi‑Alumni” kommuniziert, bezeichnete das Vorhaben als „dierauchtähnlich“ und warnte vor einem potenziellen „Chain‑Theft“. Ebenso äußerten sich regulatorische Behörden skeptisch: Die Europäische Zentralbank (EZB) veröffentlichte ein Statement, in dem sie die Gefahr einer “Fragmentierung der digitalen Geldbasis” hervorhob.

Im asiatischen Raum meldet ein leitender Analyst des Hongkong‑Börsenhauses, Mr. Li Wei, dass “institutionelle Investoren in chinesischen Fonds bereits Risikobewertungen durchführen, da die geplante Fork die Compliance‑Parameter erheblich beeinflussen könnte.” Weiterhin zitierte ein anonym krypto‑fokussierter Hedge-Fonds-Manager aus den USA den Markt als “volatile bis zum Exzess” und empfehle “eine defensiven Position in USD‑Stablecoins”.

Ausblick

Ob die geplante eCash‑Fork letztlich umgesetzt wird, hängt von der Akzeptanz innerhalb des Mining‑Ökosystems ab. Erste Signale aus dem Mining‑Pool “HashPower United” deuten darauf hin, dass etwa 27 % der Hashrate bereits Zeichen der Unterstützung signalisieren, was jedoch unter der kritischen Schwelle von 33 % liegt, die für ein erfolgreiches Hard Fork‑Voting notwendig wäre.

Analysten prognostizieren, dass ein Scheitern des Vorhabens zu einer kurzfristigen Volatilität von bis zu ±12 % führen könnte, während ein erfolgreicher Fork das Marktvolumen in den ersten zwölf Monaten um bis zu 22 % steigern könnte – vorausgesetzt, die Drivechain‑Integration verläuft ohne gravierende technische Störungen.

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