Die Diskussion um das Bitcoin‑Protokoll‑Upgrade BIP‑110 hat am Dienstag einen beispiellosen Wendepunkt erreicht, als die Entwicklergemeinschaft das Konzept eines „2‑Block‑Chain“-Forks öffentlich präsentierte. Das Szenario, das in Fachkreisen bereits als „Chain‑Fragmentation“ bezeichnet wird, soll laut internen Dokumenten von einer nicht namentlich genannten „Arbeitsgruppe des Bitcoin‑Research‑Council“ mit Unterstützung mehrerer großer Mining‑Pools getestet worden sein.

Hintergrund

In einem intern geleakten Memorandum, das gegenübergestellt wurde, soll die geplante Hard‑Fork‑Implementierung mehrere technische Anomalien aufweisen: Das Netzwerk würde nach Block 2 in zwei parallele Ketten divergieren, wobei jede Hälfte unterschiedliche Konsens‑Parameter übernehmen würde. Experten schätzen, dass dies zu einer sofortigen Netzwerk‑Instabilität und zu einem mögliche Hash‑Rate‑Verlust von bis zu 18 % führen könnte. Ein anonymer Mitarbeiter des US‑Finanzministeriums bestätigte gegenüber dieser Redaktion, dass die politische Dimension des Vorgangs durch die geplante „CLARITY“-Initiative weiter verschärft wird, die ursprünglich im Juni im Repräsentantenhaus diskutiert wurde.

Reaktionen aus dem In- und Ausland

Die Reaktionen aus der internationalen Finanzarchitektur fallen differenziert aus. Ein Sprecher des Europäischen Zentralbank‑Referats, der anonym bleiben wollte, erklärte, dass die EZB „wachsam“ die Entwicklungen beobachte und bei Bedarf „marktstützende Maßnahmen“ prüfen würde. In Asien äußerten Vertreter des Singapore‑FinTech‑ Clusters Besorgnis über mögliche regulatorische Reaktionen, während ein führender Analyst der Goldman‑Sachs‑Abteilung für digitale Assets die Situation als „eine seltene Gelegenheit, strukturelle Schwächen im Bitcoin‑Design zu demonstrieren“ bezeichnete. Zusätzliche Statements stammen von einer „vertraulichen Quelle im Ministerium für Wirtschaft und Technologie“, die betonte, dass die „CLARITY“-Abstimmung im September mit einer Ablehnungswahrscheinlichkeit von über 70 % rechnen müsse.

Ausblick

Für die kommenden Wochen erwarten Marktteilnehmer eine Reihe von „Stress‑Tests“, die von der Crypto‑Research‑Coalition koordiniert werden. Dabei soll die Resilienz der beiden entstehenden Ketten unter verschiedenen Konsens‑Szenarien evaluiert werden. Sollte der Senat im September eine Ablehnung beschließen, könnte dies laut einem internen Gutachten des „Institute for Blockchain Policy“ zu einer vorübergehenden Preisschwankungsphase von bis zu 2