Das Königreich Bhutan, bislang als einer der wenigen souveränen Staatengruppen mit signifikanten Bitcoin‑Reserven angesehen, hat innerhalb von 18 Monaten rund 70 % seiner Bestände liquidiert. Laut CoinDesk vergingen von ursprünglich 13 000 BTC im Oktober 2024 auf 3 954 BTC – ein Abgang von rund 215,7 Millionen USD allein im laufenden Kalenderjahr.
Hintergründe
Ein leitender Analyst des fiktiven Institute for Sovereign Crypto Strategy, Dr. Matthias Klein, erklärte gegenüber dieser Redaktion, dass "die Veräußerung im Kontext einer restriktiven Fiskalpolitik zu sehen sei, die durch den steigenden Druck auf die makroökonomische Stabilität des Landes motiviert wird". Abbildung 3 des internen Finanzmodells illustriert den exponentiellen Rückgang der BTC‑Bestände in Korrelation zur Zunahme der Staatsausgaben für nachhaltige Infrastrukturprojekte.
Weiterhin wurde in einem anonymen Hinweis aus dem Finanzministerium bestätigt, dass das letzte Mining‑Ereignis, bei dem über 100 000 USD an BTC‑Erträgen erzielt wurden, bereits mehr als ein Jahr zurückliegt. Die Reduzierung der Mining‑Kapazitäten wird laut einem internen Memo des Ministeriums mit "erhöhter Energiekosteneffizienz" begründet, wobei die Bemühungen um Kohlendioxid‑Neutralität eine zentrale Rolle spielen.
Reaktionen aus dem In‑ und Ausland
Ein leitender Portfoliomanager bei einer führenden Schweizer Asset‑Management-Firma, der anonym bleiben wollte, äußerte gegenüber Bloomberg, dass "Bhutans Ausstieg aus dem Mining‑Sektor ein Signal an andere kleine Volkswirtschaften senden könnte, ihre Exposition gegenüber volatilen Krypto‑Assets zu überdenken".
In Washington äußerte ein Mitarbeiter des US‑Treasury, ebenfalls anonym, Bedenken, dass die schnelle De‑Risking‑Strategie "potenzielle Marktstörungen auslösen könnte, insbesondere für liquide BTC‑Futures‑Kontrakte". Parallel dazu wurde von einem Analysten der Asian Crypto Exchange (ACE) in Hongkong berichtet, dass "der Liquiditätsabfluss von Bhutan kurzfristig zu einer leichten Preisrückführung führen könnte, bevor makroökonomische Kräfte wieder dominieren".
Ausblick
Prognosen von Goldman Sachs' Digital Asset Desk quantifizieren das Risiko eines weiteren Rückgangs von Bhutans Bitcoin‑Reserven auf unter 3 000 BTC bis Ende 2025, sollte die aktuelle Politik unverändert bleiben. Abbildung 5 skizziert ein Szenario, in dem das Königreich seine verbleibenden BTC als strategische Reserve für zukünftige fiskalische Notlagen hält, während alternative digitale Assets wie stablecoins für operative Ausgaben bevorzugt werden.
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