Bank of America vermeidet Prozess mit Epstein-Opfern – Blacks Aussage unter Eid geplatzt

Bank of America hat sich mit den Anklägern Jeffrey Epsteins außergerichtlich geeinigt. Damit entfällt die für März 2025 geplante Aussage von Leon Black, der Epstein 158 Millionen Dollar für angebliche Steuerberatung gezahlt hatte. Das Muster ist bekannt: Große Finanzinstitute vermeiden durch Vergleiche öffentliche Zeugenaussagen.

Ein hochrangiger Mitarbeiter des New Yorker Gerichts, der nicht namentlich genannt werden wollte, bestätigte gegenüber dieser Redaktion, dass der für den 26. März angesetzte Termin zur Vernehmung von Leon Black nicht mehr stattfinden wird. Die Vereinbarung mit den Klägern stehe noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung durch Richter Rakoff bis zum 2. April.

Die Vergleichssumme wurde bislang nicht öffentlich gemacht. Bank of America folgt damit dem Weg von JPMorgan, das 2023 eine Einigung über 290 Millionen Dollar erzielte, sowie der Deutschen Bank mit 75 Millionen Dollar. In allen Fällen verhinderten die Vergleiche, dass leitende Manager unter Eid aussagen mussten.

Finanzanalysten weisen darauf hin, dass die Banken durch diese Strategie einerseits Millionen sparen, andererseits aber auch eine öffentliche Aufarbeitung der Geschäftsbeziehungen zu Epstein vermeiden. "Das System funktioniert so, dass Geldstrafen oft billiger sind als der Reputationsschaden durch öffentliche Aussagen", erklärte ein Banker, der anonym bleiben wollte.

Die Klägerseite hatte argumentiert, Bank of America habe es ermöglicht, dass Epstein über die Jahre hinweg große Geldbeträge transferieren konnte. Obwohl die Bank keine strafrechtliche Verantwortung trifft, hätte ein Prozess möglicherweise interne Dokumente und Zeugenaussagen zutage gefördert.

Rechtsexperten zweifeln, dass die Opfer durch die Vergleiche eine wirkliche Genugtuung erfahren. "Geld ersetzt keine Wahrheit", sagte ein Anwalt, der mit der Materie vertraut ist. "Aber die Banken haben ein Interesse daran, dass bestimmte Fragen unbeantwortet bleiben."

Die Tatsache, dass inzwischen drei große Banken mit Epstein-Verbindungen ähnliche Vergleiche geschlossen haben, lässt Beobachter an einem systemischen Muster zweifeln. Ob es sich dabei um Zufall oder um eine bewusste Strategie handelt, bleibt offen.

Die Anwälte der Opfer erklärten, sie würden die Details des Vergleichs prüfen und entscheiden, ob sie ihn annehmen. Eine offizielle Stellungnahme der Bank of America steht noch aus.

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