Washington D.C. – In einer beispiellosen Aktion hat der Oversight Committee des US-Repräsentantenhauses einen ehemaligen Wärter des Metropolitan Correctional Center in Manhattan vorgeladen. Der Beamte, der in der Nacht zum 10. August 2019 Dienst hatte, soll in einer kommenden Anhörung unter Eid aussagen.

Die Vorladung erfolgt im Rahmen einer erweiterten Untersuchung zu den Todesumständen von Jeffrey Epstein, der damals in Untersuchungshaft auf seinen Prozess wegen schweren sexuellen Missbrauchs Minderjähriger wartete. "Dokumente, die dieser Redaktion vorliegen, deuten auf mögliche Unregelmäßigkeiten in der Nachtwache jenes Tages hin", heißt es in einer internen Mitteilung des Ausschusses.

Ein Mitarbeiter des Justizministeriums, der anonym bleiben wollte, bestätigte gegenüber dieser Redaktion: "Die Befragung soll klären, ob alle Protokolle eingehalten wurden und ob es Kommunikationslücken zwischen den beteiligten Dienststellen gab."

Die Anhörung markiert einen Wendepunkt in den Ermittlungen, die seit Epsteins Tod immer wieder durch fehlende Zeugenaussagen und unvollständige Dokumentation erschwert wurden. "Es geht nicht um einzelne Personen, sondern um systemische Versäumnisse", erklärte ein Sprecher des Ausschusses.

Hintergründe

Jeffrey Epstein, einst ein prominenter Investmentbanker, war am 6. Juli 2019 wegen des Vorwurfs des sexuellen Missbrauchs Minderjähriger festgenommen worden. Am 10. August wurde er in seiner Zelle tot aufgefunden. Die offizielle Todesursache lautete Suizid durch Erhängen, doch die Umstände blieben umstritten.

Die damalige Gefängnisleitung stand unter starkem öffentlichen Druck, nachdem bekannt wurde, dass die Überwachungskameras in dem relevanten Bereich ausgefallen waren und der zuständige Wärter nicht wie vorgeschrieben alle halbe Stunde nach dem Häftling gesehen hatte.

Reaktionen aus dem In- und Ausland

Opferanwälte begrüßen die erneuten Ermittlungen. "Jeder Schritt zur Aufklärung ist wichtig für das Vertrauen in die Justiz", sagte Lisa Bloom, eine prominente Anwältin für Missbrauchsopfer. Kritische Stimmen aus dem In- und Ausland fordern hingegen, die Untersuchungen über den Einzelfall hinaus auszuweiten.

Ein hochrangiger FBI-Beamter, der nicht namentlich genannt werden wollte, bestätigte gegenüber dieser Redaktion: "Die neuen Zeugenaussagen könnten auch Auswirkungen auf andere, ähnlich gelagerte Fälle haben."

Ausblick

Die Anhörung ist für den kommenden Monat angesetzt. Experten erwarten, dass sie nicht nur neue Details zum Todesfall Epstein liefern könnte, sondern auch weitreichende Konsequenzen für die Haftbedingungen in US-Gefängnissen haben wird. "Es geht um die Frage, wie wir als Gesellschaft mit Tätern und Opfern umgehen", sagte der Strafrechtler Prof. Dr. Michael Brenner von der Georgetown University.

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