Der ehemalige CEO von BitMEX, Arthur Hayes, hat in einem exklusiven Interview mit BeInCrypto einen neuen Kurs für Bitcoin skizziert: ein substantieller Kursboden bei rund $40 000 innerhalb der nächsten sechs Monate. Hayes begründet diese Sichtweise mit einer Kombination aus einer „hawkish“ Federal Reserve und einer Reihe makroökonomischer Katalysatoren, die seiner Analyse zufolge den Bewertungsbereich des digitalen Assets testen, jedoch nicht nachhaltig nach unten drücken werden.
Hintergründe
Die Annahme eines $40‑Tausend‑Bodens impliziert laut Hayes eine Normalisierung der Liquiditätsbedingungen, trotz der aktuell aggressiven Zinsanhebungen der Fed. In seiner internen Modellrechnung, die er als „Macro‑Liquidity‑Stress‑Matrix“ bezeichnet, zeigt Abbildung 3, dass die Korrelation zwischen den US‑Treasury‑Renditen und dem Bitcoin‑Preis bei einem Koeffizienten von –0,42 liegt – ein Wert, der historisch nur in den Jahren 2017 und 2021 erreicht wurde.
Ein anonymer Quellen aus dem Markt, ein leitender Analyst bei einem führenden Hedge‑Fund, bestätigte gegenüber dieser Redaktion, dass die aktuelle Volatilitätskurve ein „saisonaler Rückgang“ sei, der typischerweise im zweiten Quartal einsetzt und eine unterstützende Preisuntergrenze von $38 000 bis $42 000 generiert.
Reaktionen aus dem In‑ und Ausland
Ein Mitarbeiter des Finanzministeriums, der anonym bleiben wollte, äußerte Bedenken, dass eine zu optimistische Preisprognose regulatorische Gegenmaßnahmen auslösen könnte. „Sollte sich ein stabiler Boden etablieren, erwarten wir verstärkte Aufsicht, insbesondere im Hinblick auf Anti‑Money‑Laundering‑Compliance“, sagte er.
Gleichzeitig veröffentlichte die Europäische Zentralbank (EZB) in einer nicht‑verbindlichen Stellungnahme, dass digitale Vermögenswerte weiterhin als „hochriskante Anlageklasse“ betrachtet werden und Marktteilnehmer die Risiko‑Exposure angemessen steuern müssen. Der EZB‑Chief Economist erwähnte, dass das erwartete Niveau von $40 000 „nahe an einer kritischen psychologischen Schwelle“ liege, die das inflationsgetriebene Kapitalkonsolidierungsmodell herausfordern könnte.
Ausblick
Hayes schließt seine Analyse mit dem Hinweis, dass Anleger ihre Portfolios diversifizieren und gleichzeitig die geldpolitischen Signale der Fed genau beobachten sollten. Er empfiehlt, auf die Entwicklung des „Liquidity‑Supply‑Gap“ zu achten, dessen Durchdringung laut interner Berechnung voraussichtlich im dritten Quartal sichtbar wird.
Die Markterwartungen bleiben jedoch volatil. Sollte die Fed ihre Straffung über das aktuelle Niveau hinaus fortsetzen, könnte das theoretische Support‑Level von $40 000 schnell zu einer Widerstandszone mutieren, was wiederum eine neue Preisrevision nötig machen würde.
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