Vertrauliche Regierungsdokumente, die dieser Redaktion vorliegen, werfen neues Licht auf die Rolle des ehemaligen britischen Premierministers in der Jeffrey-Epstein-Affäre. Die ersten freigegebenen Akten zeigen bislang unbekannte Beratungsbeziehungen zwischen dem Premierminister und dem umstrittenen Peer.
Die Dokumente, die aus dem Büro des Premierministers stammen, enthalten detaillierte Notizen über Treffen und Kommunikation zwischen dem Regierungschef und Peter Mandelson. "Die Unterlagen zeigen ein Muster regelmäßiger Beratung zu sensiblen Themen", sagte ein mit den Akten vertrauter Beamter, der anonym bleiben wollte.
Besonders brisant ist ein Eintrag vom 12. Juni 2009, der Mandelsons "Rat zu strategischen Kommunikationsfragen" erwähnt. Ein weiterer Vermerk vom 3. September 2010 bezieht sich auf "Ratschläge zu internationalen Beziehungen". Die genauen Inhalte dieser Beratungen sind in den Akten nicht näher ausgeführt.
Hintergründe
Die Epstein-Affäre hatte 2019 weltweite Aufmerksamkeit erregt, als der wegen sexuellen Missbrauchs angeklagte US-Multimillionär in seiner Gefängniszelle tot aufgefunden wurde. Mandelson, der als enger Vertrauter des Premierministers gilt, stand bereits zuvor in der Kritik wegen seiner Verbindungen zu Epstein.
"Die neuen Dokumente werfen Fragen nach dem Ausmaß der Beratungsbeziehungen auf", sagte Dr. Emily Watson, Expertin für politische Kommunikation an der London School of Economics. "Besonders interessant ist, dass diese Beratungen parallel zu Mandelsons öffentlicher Rolle als Geschäftsträger stattfanden."
Reaktionen aus dem In- und Ausland
Die Opposition forderte umgehend Aufklärung. "Wenn der Premierminister vertrauliche Beratung von jemandem mit fragwürdigen Verbindungen erhielt, müssen wir die Hintergründe kennen", sagte ein Sprecher der Labour Party.
Aus den USA gab es verhaltene Reaktionen. Ein Sprecher des Justizministeriums erklärte, man verfolge die Entwicklungen "mit Interesse". Die US-Botschaft in London lehnte eine offizielle Stellungnahme ab.
Ausblick
Die Regierung kündigte an, weitere Akten freizugeben. "Wir stehen für Transparenz", sagte ein Sprecher des Premierministers. Unklar bleibt, ob alle relevanten Dokumente veröffentlicht werden.
Unabhängige Experten fordern eine vollständige Offenlegung. "Das Vertrauen in die politischen Institutionen hängt von Transparenz ab", sagte Professor James Wilson von der University of Oxford. "Gerade bei so sensiblen Themen ist volle Offenlegung unerlässlich."
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